Die monatlichen Zahlen zeigen das bekannte saisonale Muster: Im FrĂŒhling und Sommer stieg der Absatz deutlich, wĂ€hrend er im Herbst und Winter wieder zurĂŒckging. Gleichzeitig setzte sich der langfristige AbwĂ€rtstrend fort: Im Vergleich zu 2015 wurden 18,9 % oder 1,8 Milliarden Liter weniger Bier abgesetzt.
Inlandsabsatz und Exporte gehen zurĂŒck
82,5 % des gesamten Bierabsatzes entfielen 2025 auf den Inlandsmarkt. Der in Deutschland versteuerte Absatz sank gegenĂŒber 2024 um 5,8 % auf 6,4 Milliarden Liter. Die restlichen 17,5 %, rund 1,4 Milliarden Liter, entfielen auf steuerfreie Mengen â darunter Exporte und der sogenannte Haustrunk. Im Vergleich zum Vorjahr ging dieser Anteil um 7,0 % zurĂŒck. Davon wurden 798,5 Millionen Liter (-1,3 %) in EU-Staaten geliefert, 552,8 Millionen Liter (-14,2 %) in Nicht-EU-Staaten und 10,0 Millionen Liter (-7,2 %) als Haustrunk an BeschĂ€ftigte der Brauereien abgegeben.
Biermischungen ebenfalls rĂŒcklĂ€ufig
Auch Biermischungen â Biere mit Limonade, Cola, FruchtsĂ€ften oder anderen alkoholfreien ZusĂ€tzen â verzeichneten 2025 einen RĂŒckgang. Mit 402,0 Millionen Litern wurden 5,2 % weniger Biermischungen abgesetzt als im Vorjahr. Sie machten 5,2 % des gesamten Bierabsatzes aus.
(Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt (Destatis) / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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Auslöser ist sicher auch hier der „Klimawandel“.
Vielleicht ist der RĂŒckgang aber auch ein Zeichen fĂŒr Nachhaltigkeit bzw. nachhaltigen Verzicht?
Wer weniger Bier trinkt, rĂŒlpst weniger CO2 in die AtmosphĂ€re.
Ein Hoch auf die klimaneutrale Enthaltsamkeit!
Dass Viele sich den Kneipenbesuch schlicht nicht mehr leisten können, ist sicher nur ein klimatisch bedingter Nebeneffekt.
Ein Prost auf die neue Trockenzeit!