Rosenheim – Die CSU Rosenheim-Stadt hat ihr Wahlprogramm fĂŒr die Kommunalwahl am 8. MĂ€rz âStabilitĂ€t, LebensqualitĂ€t und Zukunftssicherheit fĂŒr unsere Stadtâ vorgestellt. Es baut auf bisherigen Entwicklungen auf und legt Schwerpunkte fĂŒr die weitere stĂ€dtische Entwicklung fest.
Der CSU-Kreisvorsitzende und Zweite BĂŒrgermeister Daniel Artmann erklĂ€rt: âUnsere Stadt steht wirtschaftlich solide da â und genau das verschafft uns den Handlungsspielraum, den Rosenheim braucht. Eine starke Wirtschaft finanziert Schulen, Infrastruktur, Vereine und Kultur.â
Rosenheim wird in der aktuellen IHK-Standortumfrage mit der Gesamtnote 1,9 bewertet; ĂŒber 80 Prozent der Unternehmen beurteilen ihre GeschĂ€ftslage als gut oder sehr gut. Mit dem neuen Gewerbegebiet âBrucklachâ entstehen auf 20.000 Quadratmetern neue Entwicklungsmöglichkeiten.
Ein Schwerpunkt liege in der FachkrĂ€ftesicherung: Der Freistaat Bayern investiert 320 Millionen Euro in die Erweiterung der Technischen Hochschule Rosenheim, das digitale GrĂŒnderzentrum âStellwerk 18â unterstĂŒtzt GeschĂ€ftsmodelle. Gemeinsam mit dem Landkreis wurden fast 30 Millionen Euro in FOS/BOS, Pflegefachschule und Berufsschulen investiert.
Die Finanzlage Rosenheims gelte als stabil: Seit 2024 seien Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer verzeichnet worden, die Verschuldung in den vergangenen sechs Jahren um 30 Prozent auf unter 50 Millionen Euro reduziert habe. OberbĂŒrgermeister Andreas MĂ€rz betont dazu: âGerade in unsicheren Zeiten zeigt sich, wie wichtig verantwortungsvolle Finanzpolitik ist. Rosenheim bleibt handlungsfĂ€hig.â
Wohnen und Stadtentwicklung
Die CSU beschreibt Rosenheim als Mittelstadt mit ĂŒberschaubarer GröĂe. Historischer Stadtkern und der dörflich-lĂ€ndliche Charakter der Stadtteile Aising, Happing, Pang und Westerndorf St. Peter sollen erhalten bleiben.
In den letzten sechs Jahren seien rund 140 Millionen Euro in den Wohnungsbau investiert und 500 neue Wohnungen geschaffen worden, darunter bezahlbare Mietwohnungen. CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang BergmĂŒller erklĂ€rt: âWachstum darf unsere Quartiere nicht aus dem Gleichgewicht bringen. FĂŒr uns heiĂt gutes Wachstum: sozial ausgewogen und stĂ€dtebaulich angemessen.â
Familien, Kinder und Freizeit
Thema Kinderbetreuungsangebot. Ăber 500 neue PlĂ€tze seien in den vergangenen sechs Jahren geschaffen worden, darunter Naturkindergarten Mangfall, Kinderhaus BayWa-Wiese, Kita âTraumwerkâ und Sportkindergarten am Campus. Die GroĂtagespflege fĂŒr unter DreijĂ€hrige habe man ausgeweitet. Die Stadt biete 45 öffentliche SpielplĂ€tze. Neue Freizeitangebote wie die BeachvolleyballplĂ€tze am Happinger-Au-See seien geschaffen worden. Der Bau der inklusiven Freizeitanlage âBridge 15â unter der Aicherpark-BrĂŒcke soll noch in diesem Jahr beginnen.
Gesundheit und Senioren
Die medizinische Versorgung in Rosenheim gelte als gut, unter anderem durch die RoMed Kliniken und eine hohe Facharztdichte. Die CSU plant den Ausbau der Sozialraumorientierung in der Altenhilfe. Weitere MaĂnahmen betreffen Barrierefreiheit, zusĂ€tzliche Sitzgelegenheiten und die Aufwertung der Stadtbibliothek.
Bildung
Auch die Bildungslandschaft hebt die CSU Rosenheim in ihrer Pressemitteilung hervor. Das Talentförderprogramm âFitZ â Fit in die Zukunftâ unterstĂŒtze Kinder bereits im Kindergarten- und Grundschulalter. Investitionen in Schulen wĂŒrden umfassen: 72 Millionen Euro fĂŒr die Generalsanierung des Karolinen-Gymnasiums, Erweiterungen mehrerer Grundschulen, Neubau des Lehrschwimmbeckens Am Nörreut und die vollstĂ€ndige Digitalisierung aller Schulen. Weitere 55 Millionen Euro seien fĂŒr Schulentwicklungen vorgesehen.
MobilitÀt, Sicherheit und Innenstadt
Rosenheim verfĂŒge ĂŒber einen stabilen ĂPNV mit unter einem Prozent Ausfallquote. Der Beitritt zum MVV erleichtere den Umstieg auf die Regionalbahn. In den kommenden Jahren seien 3,5 Millionen Euro fĂŒr Haltestellen, digitale Anzeigen, Sitzgelegenheiten und Witterungsschutz vorgesehen. Am Bahnhof seien fast 1.000 FahrradstellplĂ€tze geschaffen worden.
Beim Brenner-Nordzulauf setzt sich die CSU fĂŒr den Erhalt Rosenheims als Bahnknoten im Deutschlandtakt ein.
Die Zahl der Straftaten sank seit 2023 um 11 Prozent, die AufklĂ€rungsquote liegt bei ĂŒber 70 Prozent. Daniel Artmann erklĂ€rt: âSicherheit ist LebensqualitĂ€t. Unsere EinsatzkrĂ€fte brauchen moderne Ausstattung und verlĂ€ssliche Rahmenbedingungen.â
FĂŒr die Innenstadt sieht das Wahlprogramm MaĂnahmen zur AufenthaltsqualitĂ€t, Förderung von Kulturformaten und BegrĂŒnungsmaĂnahmen vor. Eine Stunde kostenfreies Parken in stĂ€dtischen ParkhĂ€usern wurde eingefĂŒhrt.
Ehrenamt und Vereinsleben
Die CSU plane, die finanzielle Förderung der Vereine in gewohntem Umfang fortzufĂŒhren. Eine zentrale Anlaufstelle fĂŒr Vereinsbelange soll eingerichtet werden.
(Quelle: Pressemitteilung CSU Rosenheim-Stadt / Beitragsbild: Copyright CSU Rosenheim)


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