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Belastungstest für über 1.500 Feuerwehrkräfte im Landkreis Traunstein gestartet

Eng und dunkel - die Übungsanlage für die Atemschutzgeräteträger Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

11. Februar 2026

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Trostberg  / Landkreis Traunstein – Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren im Landkreis Traunstein absolvieren aktuell ihre jährlichen Belastungsübungen. Mehr als 1.500 Einsatzkräfte trainieren unter realistischen Bedingungen Ausdauer, Kraft und Teamarbeit, um im Ernstfall unter Atemschutz sicher helfen zu können.

Die jährlichen Belastungstests für Atemschutzgeräteträger zählen zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Feuerwehrdienst. Ausgerüstet mit Pressluftatmergerät und kompletter Schutzausrüstung meistern die Feuerwehmänner in Traunstein und Trostberg einen realitätsnahen Parcours mit Treppen, engen Durchstiegen und Hindernissen.
Begleitet werden sie von rund 25 ehrenamtlichen Ausbildern des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. Der Test startet mit Ausdauerübungen wie Leitersteigen oder Laufband, gefolgt vom Labyrinth-Parcours in Dunkelheit, und endet erneut mit einer Belastung auf Laufband oder Endlosleiter.

Belastungstest wie Aufstieg eines 80-Meter-Gebäudes

Regelmäßige und realistische Übungen seien unverzichtbar, um im Ernstfall sicher und effektiv handeln zu können erklärt Fach-Kreisbrandmeister Stefan Thurner. Feuerwehrfrauen erfüllen die hohen Anforderungen ebenso professionell wie ihre männlichen Kollegen.
Grundlage für den Test ist die Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 7, die eine körperliche Mindestleistung von 80 Kilojoule vorsieht. Für eine Einsatzkraft mit rund 100 Kilogramm Einsatzgewicht entspricht dies bildlich gesprochen dem Erklimmen eines 80 Meter hohen Gebäudes, etwa der Spitze des Salzburger Doms, in voller Ausrüstung innerhalb von 20 Minuten.

Trotz krankheitsbedingter Ausfälle und enger Zeitpläne verlaufen die Tests planmäßig. Die Übungen unterstreichen die Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte und sichern die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Landkreis Traunstein – für die Sicherheit der Bevölkerung in Dörfern und Städten gleichermaßen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Eng und dunkel – die Übungsanlage für die Atemschutzgeräteträger Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

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