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Hausgemachte Heimniederlage für die Starbulls Rosenheim gegen die Lausitzer Füchse

Starbulls Rosenheim gegen Weisswasser a, 13.2.2026. Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

14. Februar 2026

Lesezeit: 3 Minute(n)

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Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben am gestrigen Freitagabend (13.2.2026), dem 45. Spieltag der DEL2 eine bittere Heimniederlage kassiert: Gegen die Lausitzer Füchse lieferten die Grün-Weißen im ersten Drittel einen äußerst schwachen Start, agierten fahrig und uninspiriert – und kassierten prompt zwei Gegentore.

Der Anschlusstreffer zum 1:2 durch C.J. Stretch Mitte des zweiten Drittels brachte die Mannschaft zurück ins Spiel. Fortan dominierten die Starbulls die Partie klar und erspielten zahlreiche Torschüsse, doch Gästetorwart Anthony Morrone ließ sich kein zweites Mal überwinden.

Starbulls Rosenheim gegen Weisswasser a, 13.2.2026. Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler

Für die Rosenheimer hätte der Abend wesentlich besser laufen können. Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler

Voller Kader und namhafte Rückkehrer

Vor 3.577 Zuschauern im ROFA-Stadion traten beide Teams mit voller Kapelle an. Bei den Starbulls kehrte Verteidiger Joel Keussen nach elf Spielen verletzungsbedingter Pause zurück, ebenso Torwart Christopher Kolarz. Sein Torwart-Partner Oskar Autio pausierte, sodass auf Rosenheimer Seite alle vier „Imports“ – Shane Hanna, Charlie Sarault, Teemu Pulkkinen und C.J. Stretch – auflaufen konnten. Die beiden U21-Fördervertragsspieler im Line-up waren Sebastian Zwickl, zuletzt mit dem DEB-Nachwuchs in Finnland aktiv, und Johannes Achatz.

Starbulls Rosenheim gegen Weisswasser a, 13.2.2026. Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler
Frühe Gegentore durch Fahrlässigkeiten

Die Gäste aus der Oberlausitz zeigten, dass sie das vierte Hauptrundenduell nach zuvor drei Niederlagen ernst nahmen. Die Starbulls wirkten dagegen fahrig und unkonzentriert. Ohne Not standen plötzlich sechs Rosenheimer Feldspieler auf dem Eis – ein Geschenk, das die Füchse zur Führung nutzten.

  • 8. Minute: Georgiy Saakyan traf flach ins linke Eck.
  • 9. Minute: Kyle Havlena staubte nach einem Abpraller von Torwart Kolarz zum 0:2 ab.
Starbulls Rosenheim gegen Weisswasser a, 13.2.2026. Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen nahm eine Auszeit. Danach präsentierten sich die Hausherren etwas präsenter, doch Morrone parierte sowohl Ville Järveläinen, Stretch als auch Sarault mehrfach glänzend.

Anschlusstreffer bringt Aufwind

Im zweiten Drittel blieb zunächst wenig passiert, ehe Pulkkinen den Rosenheimer Druck einleitete (31.). Kurz darauf erzielte C.J. Stretch per Rückhand den 1:2-Anschlusstreffer (32.). Chancen auf den Ausgleich hatten Järveläinen, Laub und Jordan Taupert, Morrone hielt jedoch stand.

Im Schlussabschnitt drängten die Starbulls die Gäste klar in die Defensive, konnten ihre Überlegenheit aber nicht in weitere Tore ummünzen. Kolarz war kaum gefordert, auch die letzten zwei Minuten mit sechs Feldspielern brachten keine klaren Chancen mehr.

Klartext vom Trainer

Jari Pasanen zog nach dem Spiel ein deutliches Fazit:

„Wir waren selten so schlecht wie heute in den ersten zehn Minuten. Das war grausam, ein Albtraum wie die Jungs unterwegs waren. Als ob sie Blei in den Füßen hätten und gar keine Frische im Kopf. Wir haben die zwei Gegentore sehr leicht abgegeben. Auch im zweiten Drittel haben wir fünf Minuten gebraucht, um in die Gänge zu kommen. Die restlichen 35 Minuten haben wir gut gespielt. Aber der Torwart hat fast jede Scheibe gesehen. Es war nicht genug Verkehr vor dem Tor. 30 Schüsse vorbei oder direkt auf den Bauchnabel. Das ist nicht gut – dann kannst du 100 Schüsse haben. Das war enttäuschend, auch in Überzahl. Weißwasser hat hart gekämpft, sehr gut verteidigt, einen super Torwart gehabt, einen guten Job gemacht.“

Tabellenlage und Ausblick

Durch die Niederlage schrumpfte der Vorsprung der Starbulls auf Rang drei gegenüber den Ravensburg Towerstars auf drei Punkte. Die Eisbären Regensburg auf Platz fünf verkürzten den Rückstand auf acht Zähler.

Am Sonntag treten die Starbulls um 17 Uhr auswärts beim Tabellenschlusslicht ESV Kaufbeuren an. Zwei Tage später, am Faschingsdienstag, empfangen die Grün-Weißen den Tabellenzweiten Kassel Huskies im ROFA-Stadion (19:30 Uhr).
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild, Fotos: Copyright Peter Lion und Dave Löffler)

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