Rosenheim – Nach Medienberichten in den vergangenen Tagen über zunehmende Straftaten gegen Geschäftsleute und Reisende am Rosenheimer Bahnhof informiert die Bundespolizei nun über verstärkte Präsenzmaßnahmen. Bei einem Ortstermin vor Ort sprach Staatssekretärin Daniela Ludwig, MdB, gemeinsam mit Leitendem Polizeidirektor Stefan Kurth über die geplanten Sicherheitsmaßnahmen.
Kurth erklärte, dass die Polizeipräsenz in den kommenden Tagen insbesondere in den Morgenstunden erhöht werde, damit die Reisenden friedlich und sicher ihre Ziele erreichen. Er betonte: „Die Berichte der Geschäftsleute nehmen wir ernst und passen auch deshalb unsere Präsenz in den nächsten Tagen, insbesondere in den Morgenstunden, an.“
Die Abgeordnete Ludwig unterstrich die Bedeutung sicherer Bahnhöfe für den öffentlichen Verkehr: „Sicherheit ist für die Reisenden ein wesentliches Kriterium für die Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs. Nur sichere Bahnhöfe, Busse und Bahnen sind attraktiv und werden angenommen.“
„Viele Menschen fühlen sich an Bahnhöfen nicht mehr sicher“
Sie wies zudem darauf hin, dass Rosenheim kein Einzelfall sei: „Bei meinen Terminen als Staatssekretärin an anderen Orten begegnet mir das Thema immer wieder. Viele Menschen fühlen sich an Bahnhöfen nicht mehr sicher. Wir müssen alles tun, um die Sicherheit, aber auch das Sicherheitsgefühl der Menschen in unseren Städten zu verbessern. Deshalb gibt es ja auch heute den Sicherheitsgipfel bei der DB AG.“
Ludwig appellierte an Reisende und Geschäftsleute, sich bei Gewalt oder Bedrohung sofort an die Polizei zu wenden: „Sie ist hier am Bahnhof sehr präsent. Zudem gibt es bei der Bundespolizei einen Beauftragten für Kriminalprävention. Er ist der geeignete Ansprechpartner für die Geschäftsleute.“
Abschließend betonte die Abgeordnete die enge Abstimmung mit der Stadt Rosenheim: „Wir haben nicht nur den Bahnhof im Blick, sondern auch die Bahnhofstraße und den Bereich bis in die Innenstadt.“
Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig, MdB / Beitragsbild: Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig, MdB)


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