Rosenheim -Die Geschichtswerkstatt Rosenheim zeigt am Sonntag, 1. März 2026, im Z – Linkes Zentrum in Selbstverwaltung den Dokumentarfilm „Wir dürfen es nicht vergessen“ (Deutschland 2024) von Regisseur Thorsten Wagner. Die Vorstellung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.
Der Film beleuchtet die Verfolgung, den Widerstand und das Vermächtnis der Überlebenden des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt steht die Lebensgeschichte von Antje Kosemund, die als Kind und Jugendliche das NS-System erlebte, den frühen Tod ihrer Mutter und die Ermordung ihrer Schwester im Rahmen des sogenannten „Euthanasie“-Programms. Der Film basiert auf intensiven Zeitzeugengesprächen, die historische Ereignisse und persönliche Erfahrungen dokumentieren.
Zeitzeuginnengespräch im Anschluss
Nach der Filmvorführung können die Besucher über eine Videokonferenz mit Thorsten Wagner und Antje Kosemund direkt Fragen stellen und Eindrücke austauschen. Die Zeitzeugin gibt Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen und die historischen Zusammenhänge.
Veranstaltungsdetails:
- Datum: Sonntag, 01.03.2026
- Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Z – Linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstraße 45a, Rosenheim - Film: „Wir dürfen es nicht vergessen“ (Dokumentarfilm, DE 2024)
- Im Anschluss: Zeitzeuginnengespräch mit Antje Kosemund und Thorsten Wagner (Videokonferenz)
- Eintritt: frei
Antje Kosemund & Rosenheim:
Die in Hamburg lebende Antje Kosemund ist als Zeitzeugin des Nationalsozialismus bekannt. Sie hat sich auch öffentlich zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen geäußert. So verfasste sie für eine Demonstration gegen das AfD-Büro in Rosenheim 2017 ein Grußwort, in dem sie betonte: „Deshalb ist es wichtiger denn je, in dieser Zeit, in der die neuen Rechten auf dem Vormarsch sind, Widerstand zu leisten!“
Veranstalter & Hintergrund
Die Geschichtswerkstatt Rosenheim lädt zu dieser Veranstaltung ein, die sowohl historische Kenntnisse vermittelt als auch zum reflektierten Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen anregen will. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Bibliothek_A, dem DGB Rosenheim und dem Kurt Eisner Verein. Hier gibt es weitere Infos zum Film.
(Quelle: Geschichtswerkstatt Rosenheim / Beitragsbild: Flyer Plakat)


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