Quaregnon / Dour / Belgien / Raubling – Radprofi Jordi Meeus hat den belgischen Frühjahrsklassiker Le Samyn gewonnen und damit den zehnten Saisonsieg für das deutsche WorldTour-Team Red Bull – Bora – hansgrohe eingefahren. Der 27-jährige Belgier setzte sich nach rund 200 Kilometern im Sprint eines stark dezimierten Feldes durch.
Beim traditionsreichen Eintagesrennen Le Samyn, das auf einem Rundkurs von Quaregnon nach Dour nahe der französischen Grenze ausgetragen wird, war Meeus als einer der Favoriten auf einen Massensprint gestartet. Diese Rolle bestätigte er eindrucksvoll: Mit einer Radlänge Vorsprung entschied er das Rennen für sich und eröffnete zugleich sein persönliches Siegkonto in der Saison 2026.
Die Strecke verlangte den Fahrern einiges ab. Neben dem leicht welligen Finale mit zusätzlichen Steigungsprozenten mussten auf jeder Runde mehrere kurze Kopfsteinpflasterabschnitte bewältigt werden. Nach gut 200 Kilometern fiel die Entscheidung schließlich im Sprint.
„Das Opening Weekend mit dem Omloop, Kuurne und Samyn war ein großes Ziel von mir. Und ich freue mich sehr, dass ich mit einem Sieg aus diesen drei Rennen nach Hause fahre“, sagte Meeus nach dem Rennen.
Und weiter: „Es ist nicht einfach, als Favorit zu gewinnen, aber meine Beine fühlten sich gut an. Das war eigentlich die ganze Saison über so. Ich glaube, ich hatte etwas mehr zu bieten, als die Ergebnisse der vorherigen Rennen gezeigt haben, daher bin ich sehr froh, dass ich heute einen guten Sprint hinlegen konnte.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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