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Das große Wiedersehen: Frühling bringt viele Zugvögel zurück nach Bayern

Zugvögel über dem Chiemsee. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

8. März 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Hilpoltstein / Bayern – Mit den länger werdenden Tagen und steigenden Temperaturen beginnt eines der beeindruckendsten Naturschauspiele des Jahres: Millionen Zugvögel kehren derzeit aus ihren Winterquartieren in den Süden nach Bayern zurück. Zunächst machen sich die Kurzstreckenzieher auf den Weg, später folgen die Langstreckenzieher aus Afrika.

„Der Frühling ist akustisch längst da: Amseln, Meisen und Rotkehlchen lassen bereits ihre Reviergesänge hören. Doch mit der Rückkehr der Zugvögel füllen sich Wälder, Wiesen und Siedlungen nun Tag für Tag mit noch mehr Gesang“, sagt die LBV-Vogelexpertin Dr. Angelika Nelson.

Mit fünf Fakten gibt der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) Einblicke in den Vogelzug im Frühjahr:

Wer kommt zuerst – und wer zuletzt?

Zu den ersten Rückkehrern zählen Kurzstreckenzieher wie Star, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke und Bachstelze, die meist im Mittelmeerraum überwintert haben.
„Die Stare machen schon seit einigen Wochen mit ihren auffälligen Gesängen auf sich aufmerksam. Als wahre Stimmkünstler imitieren sie die Rufe anderer Vogelarten und sogar verschiedene Alltagsgeräusche“, erklärt Angelika Nelson.

Langstreckenzieher wie Gartenrotschwanz oder Rohrsänger, die südlich der Sahara überwintert haben, treffen erst später ein. Einige Arten wie Nachtigall, Mauersegler oder Ziegenmelker kommen sogar erst Ende April oder Anfang Mai.
„Je weiter das Winterquartier entfernt liegt, desto später kehren die Vögel zurück.“

Nacht- oder Tagflug?

Die meisten Singvögel reisen nachts, geschützt vor tagaktiven Greifvögeln und bei kühleren Temperaturen. Größere Vögel wie Störche und Kraniche nutzen tagsüber die Thermik zum energiesparenden Gleiten, oft in charakteristischen V-Formationen, um Kraft zu sparen.

Wer hat den weitesten Weg?

Zu den beeindruckendsten Langstreckenziehern zählen Fischadler, Weißstorch und Mauersegler. Einige bayerische Vögel ziehen bis nach Südafrika – bis zu 10.000 Kilometer einfache Strecke.
„Dass diese Vögel jedes Jahr tausende Kilometer zwischen ihren Brutgebieten in Bayern und den Winterquartieren zurücklegen und dann punktgenau an denselben Ort zurückfinden, gehört zu den erstaunlichsten Leistungen im Tierreich“, so Angelika Nelson.

Wer fliegt am längsten ohne Pause?

Der Mauersegler ist der Ausdauer-Champion. Er überwintert im südlichen bis südöstlichen Afrika und ist nahezu permanent in der Luft. Selbst Schlaf und Paarung finden im Flug statt.
„Der Mauersegler ist mit seiner sichelförmigen Flügelform und den kurzen Beinen perfekt an ein Leben in der Luft angepasst. Er berührt außerhalb der Brutzeit kaum festen Boden“, erklärt Nelson.

Wo legen Zugvögel Rast ein?

Rastgebiete sind entscheidend, um die Energiereserven wieder aufzufüllen. Wichtige Rastplätze in Bayern sind Ismaninger Speichersee, Altmühlsee und das Donaumoos.
„An Tagen mit günstigen Rückenwinden und stabilen Hochdrucklagen kann es zu regelrechten Zugwellen kommen, bei denen besonders viele Vögel gleichzeitig unterwegs sind“, so die LBV-Biologin.

Vogelzug im Wandel

Einige Arten bleiben inzwischen den Winter über in Bayern oder kehren früher zurück, etwa Stare, Zilpzalp oder Mönchsgrasmücke.
„Wir beobachten, vor allem bei Kurzstreckenziehern, dass sie früher zurückkehren als noch vor einigen Jahrzehnten“, sagt Angelika Nelson.

Langstreckenzieher können sich nicht so leicht anpassen. Für sie bleibt der Zug eine enorme Kraftanstrengung mit vielen Risiken: Rastplätze verschwinden, Lebensräume schrumpfen, und in manchen Ländern werden Zugvögel noch immer aktiv gejagt. Der LBV setzt sich deshalb für den Schutz von Zugvögeln entlang ihrer Routen ein und dafür, dass sie auch künftig geeignete Rast- und Brutplätze in Bayern finden.
(Quelle: Pressemitteilung Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) / Beitragsbild: Symbolfotot re)

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