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Freie Wähler / UP Rosenheim: Traditionelles Pressegespräch mit Rückblick, Selbstkritik und Utopien

Pressegespräch bei den Freien Wählern / UP Rosenheim. von links: Christine Degenhart, Christopher Ehrenböck, Markus Dick, Dr. Beate Burkl und Robert Multrus. Foto: Innpuls.me

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

12. März 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Bei ihrem traditionellen Pressegespräch im Café Havn nahmen die Freien Wähler / UP Rosenheim erneut aktuelle Themen der Stadt in den Blick, mit Rückblick auf die Arbeit der Fraktion und Diskussion über zukünftige Entwicklungen. Auch Utopien und ungewöhnliche Ideen gehörten zur Diskussion.

Obwohl das Gespräch kurz vor den Kommunalwahlen stattfand, spielte der Wahlkampf keine Rolle. Im Mittelpunkt standen Rückblick auf die Arbeit der Fraktion und Ausblick auf kommende Themen, insbesondere von Robert Multrus, der nach 18 Jahren Mitglied des Stadtrats nicht mehr kandidierte. Anwesend waren zudem die langjährigen Stadträte Christine Degenhart, Dr. Beate Burkl, Markus Dick und Christopher Ehrenböck, der bei der Kommunalwahl am vergangenen Sonntag (8.3.2026)  als Bürgermeisterkandidat antrat.

Die Freien Wähler / UP Rosenheim büßten bei der Kommunalwahl 2026 einen Sitz ein: Markus Dick zieht somit nicht erneut in den Stadtrat ein. Bei der Pressekonferenz war dieses aus Sicht der Freien Wähler / UP sicherlich nicht ganz zufriedenstellende Ergebnis natürlich noch nicht absehbar.. Dennoch zeigten die Anwesenden schon damals eine kritische Haltung gegenüber der eigenen Arbeit.

Projekte und Zukunftsthemen

Kritisch diskutiert wurde etwa der geplante Abriss und Neubau des ehemaligen Seehotels Hubertus am Happinger See. Befürchtet werden von einigen Bürgern, allen voran der Bürgerinitiative Happinger See unter anderem ein deutlich größeres Gebäude, Einschränkungen beim Seezugang und eine Zunahme des Verkehrs. „44 Stadträte sind sich einig, dass am Happinger See nicht viel passieren soll. Aber offensichtlich glaubt man uns nicht, dass wir das wollen“, erklärte Christine Degenhart.

Generell stellten die Fraktionsmitglieder fest, dass es zunehmend schwieriger werde, die Bürger bei politischen Entscheidungen mitzunehmen. Robert Multrus betonte, dass das ISEK den Bürgern Möglichkeiten geboten habe, eigene Ideen einzubringen, das Interesse aber eher  begrenzt gewesen seii. „Es kommen halt immer die Gleichen, quasi Berufsbürger  “, ergänzte Markus Dick schmunzelnd.. Dr. Beate Burkl erklärte: „Da ist es nicht gelungen, die Bürger richtig mitzunehmen.“ Christine Degenhart unterstrich darum die Bedeutung der kontinuierlichen Selbstreflexion innerhalb des Stadtrats.

Neben dem Happinger See ist auch das geplante Großbauprojekt im Rosenheimer Norden mit Grundschule, Kindertagesstätte, Einzelhandel, Wohnungen sowie einem Pflege- und Altersheim ein Thema, das in der Öffentlichkeit durchaus kritisch gesehen wird.. Die Freien Wähler / UP unterstützen das Projekt.

Für die Stadtratsarbeit der kommenden sechs Jahre wünschten sich die Freien Wähler / UP mehr Flexibilität. „Wir schieben viele Projekte vor und her“, meinte Degenhart. Generell sprach sich die Fraktion für mehr Mut aus, auch ungewöhnliche Wege zu gehen. „Utopien sind etwas ganz Wichtiges“, so Degenhart. Beispielsweise könnte sich die Verkehrssituation durch künftiges autonomes Fahren grundlegend verändern.

Nach 18 Jahren im Rosenheimer Stadtrat verabschiedet sich Robert Multrus aus der aktiven Kommunalpolitik. Nachdem er diese Entscheidung öffentlich gemacht hatte, sei er immer wieder mit einer Frage konfrontiert worden, erzählte er beim Pressegespräch: „Stinkt’s da?“ Seine Antwort darauf habe stets gelautet: „Nein, noch nicht, aber ich will nicht so lange bleiben, bis es mir stinkt.“
Quelle: Artikel; Karin Wunsam / Beitragsbild: Innpuls.me)

1 Kommentar

  1. Na das klingt ja niedlich.

    Dass die FW-UP „einen Sitz im Rosenheimer Stadtrat eingebüßt“ hat ….

    Ist halt nur sachlich falsch weil die FW-UP vom Wähler von fünf auf drei Sitze zurückgestutzt wurde.

    Prozentual haben die mehr als ein Drittel ihrer Wählerschaft verloren.

    Das dürfte seine Ursachen darin haben, dass sich der „Aiwanger-Effekt“ zwischenzeitlich vollständig im Äther verflüchtigt hat.

    Und zum zweiten ist das dem völlig vergurkten Wahlauftritt der Gruppierung zuzuschreiben.

    Eine Christine Degenhart allein konnte da den Absturz höchstens dämpfen – aber nicht verhindern.

    Dennoch natürlich Gratulation und Respekt den gewählten Stadträten.

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