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Viele Apotheken in Bayern schließen am 23. März für Protesttag

Apothekenschild. Foto. re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

21. März 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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München / Bayern – Am kommenden Montag, 23. März, bleiben in Bayern viele Apotheken geschlossen. Die Maßnahme ist Teil eines bundesweiten Protesttags der Apothekerschaft, zu dem die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – aufgerufen hat. Neben den Schließungen sind zentrale Kundgebungen, Demonstrationen und Versammlungen in Berlin, Düsseldorf, Hannover und München geplant.

Viele Apotheker und Apothekenteams aus Bayern werden am Montag, 23. März, nach München reisen, um dort ihre Anliegen öffentlich zu vertreten. Patienten mit dringendem Medikamentenbedarf müssen sich nach den Angaben des Bayerischen Apothekerverbandes jedoch keine Sorgen machen: Rund 140 Notdienstapotheken in Bayern sind am 23. März geöffnet und sichern die Versorgung.

Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes e.V., bezeichnet die Situation der Apotheken in Bayern als „existenzbedrohend“: „Die Apotheken sind chronisch unterfinanziert. Seit 13 Jahren wurde das Honorar bei der Abgabe von rezeptpflichtigen Medikamenten nicht angepasst. Im gleichen Zeitraum sind die Betriebskosten, insbesondere die Löhne für das Personal, stark gestiegen. Diese Unterfinanzierung hat bundesweit dazu geführt, dass fast jede fünfte Apotheke dauerhaft schließen musste. Auch in Bayern ist die Lage nicht besser.“

Hubmann fordert die Bundesregierung auf, ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen: „Wir brauchen eine faire Vergütung, um die flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Unsere Patientinnen und Patienten bitten wir um Verständnis, wenn Apotheken geschlossen sind. Mit unserem Protesttag kämpfen wir dafür, dass die Apotheke um die Ecke erhalten bleibt.“

Zum Hintergrund:

Zum Jahresende 2025 gab es in Bayern 2.616 Apotheken, 620 weniger als noch vor zehn Jahren (3.236 zum Jahresende 2015). Die Apothekenzahl hat sich damit um mehr als 19 Prozent verringert. Die Apothekendichte liegt aktuell bei 20 Apotheken pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Bayern, im Vergleich zur EU mit 31 Apotheken pro 100.000 Einwohner.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Apothekerverband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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