Rosenheim – Die Fans im ausverkauften ROFA-Stadion erlebten am gestrigen Sonntagabend (22.3.2026) ein Eishockey-Drama der Extraklasse: Die Starbulls Rosenheim unterlagen den EisbĂ€ren Regensburg in der bislang lĂ€ngsten DEL2-Partie erst in der dritten Minute der vierten VerlĂ€ngerung mit 5:6. Bryce Kindopp erzielte den historischen Siegtreffer fĂŒr die GĂ€ste â nach einem Spiel, das die GrĂŒn-WeiĂen bereits mehrfach in FĂŒhrung sahen.
Die Best-of-Seven-Serie steht nach diesem Marathon-Spiel nun 1:2 fĂŒr Regensburg. Das vierte Duell steigt am Mittwoch in der Donau-Arena, zwei Tage spĂ€ter geht es im ROFA-Stadion weiter.
Herzschlagfinale im ROFA-Stadion
Von Anfang an lief alles nach Plan fĂŒr die Starbulls: Maximilian Adam brachte die Hausherren in FĂŒhrung, Teemu Pulkkinen legte mit einem Traumtor zum 2:0 nach. Doch Regensburg kam zurĂŒck, verkĂŒrzte durch Donat Peter und Sean Giles â und schon im zweiten Drittel wechselte die FĂŒhrung mehrfach. Pulkkinen krönte sein Spiel mit einem Hattrick zum zwischenzeitlichen 5:3, doch die GĂ€ste gaben nicht auf. 34 Sekunden vor Schluss fiel der Ausgleich zum 5:5, die VerlĂ€ngerung begann.
Vier Overtimes und ein historischer Treffer
Drei VerlĂ€ngerungen lang hielt das Torwartduell die Fans in Atem. Ville JĂ€rvelĂ€inen traf nur den Pfosten, Regensburg scheiterte mehrfach knapp am leeren Kasten. Ein vermeintlicher Rosenheimer Siegtreffer in der 95. Minute wurde wegen hohen Stocks annulliert. Erst in der vierten Overtime nutzte Bryce Kindopp eine kurze Unaufmerksamkeit der Starbulls und schob zum 6:5 ein â nach 122 Minuten und 35 Sekunden Spielzeit ein neuer DEL2-Rekord.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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