Rosenheim – Fünf Heimspiele, fünf Niederlagen: Die Starbulls Rosenheim haben auch im fünften Playoff-Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg den Kürzeren gezogen. Nach einem torreichen Spiel müssen die Grün-Weißen nun auswärts gewinnen, um im Rennen zu bleiben.
Vor 4.425 Zuschauern im ausverkauften ROFA-Stadion unterlagen die Starbulls am Freitagabend (27.1.2026) mit 5:6 nach regulärer Spielzeit. Der entscheidende Treffer für Regensburg fiel in der Schlussphase bei doppelter Überzahl. In der Viertelfinalserie liegen die Oberpfälzer damit nun mit 3:2 in Führung.
Früher Rückstand – starke Reaktion
Cheftrainer Jari Pasanen veränderte seine Aufstellung im Vergleich zum Auswärtssieg in Regensburg am Mittwoch. Oskar Autio, Jordan Taupert und C.J. Stretch standen nicht im Kader, dafür rückten Teemu Pulkkinen und Wyatt Schingoethe ins Team. Im Tor begann Christopher Kolarz.
Rosenheim startete druckvoll, geriet aber früh in Rückstand: Nikola Gajovsky (4.) und Cory Trivino (5.) trafen mit den ersten beiden Abschlüssen für die Gäste. Die Starbulls antworteten jedoch – Lewis Zerter-Gossage verkürzte (10.), Shane Hanna glich kurz vor der ersten Pause zum 2:2 aus (18.).
Führungswechsel im zweiten Drittel
Zu Beginn des zweiten Abschnitts brachte Zerter-Gossage die Hausherren erstmals in Führung (25.). Diese hielt jedoch nur 16 Sekunden, ehe Donat Peter ausglich. Kurz darauf drehten die Gäste die Partie erneut (28.).
Rosenheim erspielte sich zahlreiche Chancen, blieb aber zunächst ohne weiteren Ertrag. Erst Sekunden vor der zweiten Pause gelang Lukas Laub der Ausgleich zum 4:4.
Entscheidung in der Schlussphase
Im Schlussdrittel gingen die Gäste erneut in Führung (45.). Die Starbulls glichen durch Pulkkinen im Powerplay noch einmal aus (52.). In der Schlussphase mussten jedoch zwei Rosenheimer Spieler auf die Strafbank – die doppelte Überzahl nutzte Bryce Kindopp zum 5:6-Endstand (57.).
Eine späte Aufholjagd mit zusätzlichem Feldspieler blieb ohne Erfolg.
Entscheidungsspiel droht
Damit stehen die Starbulls unter Zugzwang: Am Sonntag (17 Uhr) in Regensburg benötigen sie einen Auswärtssieg, um ein entscheidendes siebtes Spiel am Dienstag im ROFA-Stadion zu erzwingen.
Unabhängig davon hat sich in den weiteren DEL2-Playoffs bereits der Hauptrundenerste Krefeld Pinguine mit einem 4:0-Sweep gegen den EV Landshut für das Halbfinale qualifiziert. In den anderen Viertelfinalserien steht es jeweils 3:2.
In den Playdowns gewann derweil die Blue Devils Weiden das erste Spiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 3:2. Der Sieger der Serie sichert sich den Klassenerhalt, der Verlierer steigt sportlich in die Oberliga ab.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Dave Löffler)



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