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Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr bei Mühldorf am Inn

Ein Reifen liegt im Bereich der Gleise. Foto: Copyright Bundespolizei

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

31. März 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Mühldorf am Inn / Landkreis Mühldorf – Am Sonntag (28.3.2026)  meldete die Bundespolizei in Mühldorf am Inn gegen 11:30 Uhr Gegenstände im Bereich der Gleise. Einsatzkräfte stellten mehrere Reifen sowie zerbrochene Steine auf den Gleisen fest.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Steine offenbar von einem Zug überfahren und dabei zerstört. Für Spurensicherungsmaßnahmen musste die Strecke vorübergehend gesperrt werden.
Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf zwei bislang unbekannte Kinder, die sich zuvor in der Nähe einer Brücke über den Gleisen aufgehalten haben sollen. Sie sollen Steine in Richtung der Gleise geworfen haben und sich anschließend in Richtung eines nahegelegenen Wohngebiets entfernt haben. Eine bislang unbekannte Frau soll die Kinder vor Ort angesprochen und weggeschickt haben. Die Bundespolizei bittet insbesondere diese Zeugin, sich zu melden.

Beschreibung der gesuchten Kinder:
  • Etwa 10 Jahre alt, männlich
  • Eine Person trug ein blaues T-Shirt
  • Unterwegs mit einem schwarzen City-Roller und einem kleinen Kinderfahrrad (grau/blau bzw. hellblau)

Die Bundespolizei warnt eindringlich: Das Ablegen oder Werfen von Gegenständen in den Gleisbereich ist ein schwerer Eingriff in den Bahnverkehr und kann katastrophale Folgen haben. Bereits kleine Hindernisse können zu Notbremsungen, Entgleisungen oder schweren Verletzungen führen. Auch das Betreten der Gleise ist lebensgefährlich und verboten.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hat Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder den beschriebenen Personen geben können, sich unter bpoli.freilassing@polizei.bund.de
oder telefonisch unter 08654 / 7706-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Bundespolizeidirektion München)

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