Rosenheim – Das Staatliche Bauamt Rosenheim treibt die Sanierung der König-Otto-Kapelle in Kiefersfelden an der deutsch-österreichischen Grenze voran. Ein Team aus Architekten, Statikern, Bauphysikern, Geologen und Vermessern wurde nun zusammengestellt, um ein Sanierungskonzept zu erstellen und die notwendigen Maßnahmen zur statischen Sicherung zu ermitteln.
Bereits erste Untersuchungen hatten deutliche Schäden am Außenbereich gezeigt, die geotechnische Analyse bestätigte das teils drastische Schadensbild. Um den Umfang der Arbeiten genau festlegen zu können, werden in den kommenden Wochen weitere Voruntersuchungen durchgeführt – darunter Bohrungen und Schürfungen zur Prüfung der Statik, der Trockenlegung des Sockelgeschosses und der Zugänglichkeit.
Foto zeigt von links nach rechts: Christiane Hüpping (Projektleiterin, Staatliches Bauamt Rosenheim), Florian Igl (Architekt), Pfarrer Dr. Hans Huber, Michael Priermeier (Geschäftsleitung, Gemeinde Kiefersfelden), Andreas Steigenberger (Tech. Bauamt, Gemeinde Kiefersfelden), Sebastian Senftleben (Bauamt, Gemeinde Kiefersfelden), Doris Lackerbauer (Behördenleiterin, Staatliches Bauamt Rosenheim), Hajo Gruber (1. Bürgermeister, Gemeinde Kiefersfelden). Fotos: Staatliches Bauamt Rosenheim
Sichtbare Feuchteschäden erkennbar
Im Sockelgeschoss sind durch drückendes Hangwasser bereits sichtbare Feuchteschäden zu erkennen. Seit Anfang 2025 werden Klimamessungen protokolliert, zudem dokumentiert ein Steinrestaurator Schäden an Ziegel- und Natursteinfassade.
„Eine Kirchensanierung in dieser markanten Hanglage ist komplex. Umso mehr freut es mich, dass wir nun ein fachübergreifendes Team einsetzen können“, erklärt Christiane Hüpping, Projektleiterin beim Staatlichen Bauamt Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Staatliches Bauamt Rosenheim)



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