Rosenheim – Wer die römische Vergangenheit der Region hautnah entdecken möchte, hat dazu bald die Gelegenheit: Im Rahmen der Ausstellung „Römer – Gesichter eines Weltreiches“ im Lokschuppen Rosenheim organisiert das Städtisches Museum Rosenheim eine geführte Radtour zu bedeutenden archäologischen Fundplätzen im Norden der Stadt.
Unter dem Titel „Mit dem Fahrrad in die Römerzeit“ geht es am Freitag, 24. April, von 14 bis etwa 16:30 Uhr entlang beider Seiten des Inns. Die Teilnehmer erhalten dabei anschauliche Einblicke in das Leben, Wirtschaften und Reisen zur Zeit der Römer in der Region Rosenheim.
Zu den Stationen zählen unter anderem Westerndorf St. Peter, ein bedeutender Siedlungs- und Produktionsstandort der Römer, sowie Kastenfeld mit weiteren Spuren antiker Besiedlung. Auch der Standort der historischen Innbrücke als einst wichtiger Verkehrs- und Handelsknotenpunkt wird thematisiert. Ergänzt wird die Tour durch Stopps im Doblergraben und im Mühltal – zwei Landschaftsräume mit großem archäologischem Potenzial.
Anmeldung und Dteils:
Geleitet wird die Tour von der provinzialrömischen Archäologin Andrea Krammer, Leiterin des Städtischen Museums Rosenheim. Treffpunkt ist die Kirche in Westerndorf St. Peter. Die Teilnahme kostet 15 Euro.
Eine Anmeldung ist vorab per E-Mail an museum@rosenheim.de
oder telefonisch unter 08031/3658751 erforderlich. Die Veranstaltung findet nur bei ausreichender Teilnehmerzahl statt und entfällt bei Regen. Aktuelle Hinweise gibt es auf der Website des Museums.
Weitere Termine sind für den 19. Juni sowie den 4. September geplant.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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