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Bayern mit Potenzial für Wasserstoffspeicher

Luftaufnahme vom Chiemgau

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

18. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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München / Bayern – Südbayern könnte künftig eine deutlich größere Rolle bei der Speicherung von Wasserstoff spielen als bislang angenommen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der Technischen Universität München (TUM) in Kooperation mit der Montanuniversität Leoben (MUL), die im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums erstellt wurde. Im Fokus steht dabei die Frage, wo überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen künftig gespeichert werden kann – ein zentraler Baustein für die Energiewende.

Damit erneuerbare Energien zuverlässig genutzt werden können, muss Strom zeitweise gespeichert werden. Ein Ansatz ist die Umwandlung in Wasserstoff, der wiederum in großen Mengen zwischengespeichert und bedarfsgerecht genutzt werden muss. Als besonders geeignet gelten dafür geologische Speicher im Untergrund.

Bayern setzt auf bestehende Erdgas-Speicher

Die nun vorgelegten Zwischenergebnisse des bis 2027 laufenden Projekts „SpeicherCHeck“ zeigen: Auch Bayern verfügt über geeignete geologische Formationen. Im Mittelpunkt stehen dabei ehemalige Öl- und Gaslagerstätten sowie bestehende Erdgas-Porenspeicher.

(Anmerkung der Redaktion: Eine Salzkaverne ist ein unterirdischer Hohlraum, der entsteht, wenn Salzlagerstätten mit Wasser ausgespült werden. Diese künstlichen Hohlräume werden anschließend oft zur Speicherung von Gasen wie Erdgas oder Wasserstoff genutzt.)

Besonders geeignet sind laut Studie die bestehenden Erdgas-Porenspeicher im bayerischen Alpenvorland, etwa in Bierwang und Inzenham. Diese Speicher liegen in porösen Gesteinsschichten tief unter der Erde und wurden bislang zur Zwischenlagerung von Erdgas genutzt. Ein Vorteil: Die notwendige Infrastruktur ist dort bereits weitgehend vorhanden.

Das gesamte Speicherpotenzial der untersuchten bayerischen Lagerstätten wird in der Studie auf 12,6 bis 25,2 Terawattstunden (TWh) geschätzt. Zum Vergleich: Die Kapazität der norddeutschen Salzkavernen wird laut Nationalem Wasserstoffrat auf rund 33 TWh beziffert.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass Süddeutschland ebenfalls sehr gute Voraussetzungen für die geologische Wasserstoffspeicherung besitzt“, sagt Michael Drews, Professor für Geothermal Technologies an der TUM. Nach seiner Einschätzung könnten die vorhandenen Porenspeicher einen wichtigen Beitrag zur Diversifizierung der Speicherstandorte und zur Versorgungssicherheit einer künftigen Wasserstoffwirtschaft leisten.

Auch Professor David Misch von der Montanuniversität Leoben bewertet die Zusammenarbeit positiv: Die Projektbeteiligung sei „im Sinne der grenzübergreifenden Bemühungen zur Weiterentwicklung dringend benötigter Speicherkapazitäten äußerst wertvoll“ und liefere wichtige Grundlagen auch für andere Anwendungen geologischer Speicher.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hebt die strategische Bedeutung hervor: Die bestehenden Erdgasspeicher in Bayern hätten erhebliches Potenzial, künftig auch Wasserstoff aufzunehmen. Sie müssten daher erhalten bleiben – zunächst für die Erdgasversorgung und in der Transformationsphase zunehmend für Wasserstoff.
(Quelle: Technische Universität München (TUM) / Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

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