Rosenheim – Der Orgelbauer, Musiker und Chorleiter Michael Gartner ist am Montagnachmittag (20.4.2026) im kleinen Rathaussaal mit der Städtischen Verdienstmedaille der Stadt Rosenheim ausgezeichnet worden. Begleitet wurde er bei der Feierstunde von seiner Familie sowie langjährigen Wegbegleitern.
Die Städtische Verdienstmedaille wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich um das Wohl oder das Ansehen der Stadt Rosenheim besonders verdient gemacht haben. Sie ist mit 18-karätigem Gold überzogen und hat einen Durchmesser von 40 Millimetern. Auf der Vorderseite trägt sie das Stadtwappen und den Schriftzug „Stadt Rosenheim“, auf der Rückseite die Umschrift „Verdienstmedaille“ sowie die Silhouette der Stadt. Ergänzend wird ein Anstecker vergeben.
Michael Gartner erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste um das kulturelle Leben in Rosenheim. Oberbürgermeister Andreas März würdigte ihn in seiner Ansprache mit den Worten: „Er hat das kulturelle Leben in der Stadt nicht nur begleitet, sondern auch geprägt.“ Mit der Verdienstmedaille würden in Rosenheim Persönlichkeiten geehrt, die nicht nur durch ihr Wirken, sondern auch durch ihre Haltung überzeugten. Gartner zeichne sich durch Verlässlichkeit, Bescheidenheit und hohe Qualität in seiner Arbeit und seinen Projekten aus.
Gartner ist seit vielen Jahren Leiter des Chorkreises St. Quirinus. Unter seiner Mitwirkung entstanden in den vergangenen Jahren mehrere Musicalproduktionen, Konzerte mit klassischen Werken sowie Crossover-Programme. Zudem engagiert er sich in der Nachwuchsarbeit und bei generationenübergreifenden Musikprojekten.
Beruflich ist der 1973 in Rosenheim geborene Gartner im Orgelbau tätig. Seine Arbeit umfasst insbesondere Intonation, Restauration und Außendienst. Parallel ist er als Kirchenmusiker sowie als freiberuflicher Pianist aktiv.
Oberbürgermeister Andreas März erinnerte zudem an ein Projekt aus der Pandemiezeit: Im Jahr 2021 organisierte Gartner das Chormusikfestival „Kultur Park Haus“ im Rosenheimer Parkhaus. „Er hat während der Zeit des Lockdowns das kulturelle Leben in der Stadt am Leben gehalten“, so März.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)


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