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Grünfläche am Eisstadion: Soll sie für zweite Eisfläche weichen?

Grünfläche beim Rosenheimer Eisstadion. Foto: Innpuls.me

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

23. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Die gute Nachricht zuerst: Das Landschaftsschutzgebiet „Schutz der Grünflächen an der Mangfall“ soll deutlich erweitert werden. Doch ein Detail der geplanten Neuordnung sorgte am Mittwochabend im Ausschuss für Umwelt, Energie und Klimaschutz im kleinen Rathaussaal dennoch für Diskussionen – eine kleine grüne Oase zwischen Eisstadion und Innsbrucker Straße, die für den möglichen Bau einer zweiten Eisfläche aus dem Schutzgebiet herausgenommen werden soll.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand die umfassende Änderung der Schutzgebietsverordnung entlang der Mangfall. Das Gebiet soll von derzeit rund 99 auf etwa 121 Hektar wachsen. Gleichzeitig sieht die Stadtverwaltung vor, einzelne Flächen herauszunehmen und durch neue Bereiche zu ersetzen, um das Schutzgebiet insgesamt ökologisch aufzuwerten.

Verzögerung durch rechtliche Klärung

Die Anpassung hatte sich über mehrere Jahre verzögert. Hintergrund war ein laufendes Rechtsverfahren in einem vergleichbaren Fall, in dem geklärt werden sollte, ob bei Änderungen von Landschaftsschutzgebieten eine strategische Umweltprüfung notwendig ist. Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts besteht diese Pflicht nicht – dieses Ergebnis wird nun auch auf Rosenheim übertragen.

Schutzgebiet entlang der Mangfall wird neu geordnet

Das Landschaftsschutzgebiet erstreckt sich entlang der Mangfall von der westlichen Stadtgrenze im Bereich Oberwöhr bis zur Mündung in den Inn. Laut Stadtverwaltung sollen Flächen herausgenommen werden, wenn deren Nutzung nicht mehr den Schutzzielen entspricht. Gleichzeitig werden neue Flächen aufgenommen, um die ökologische Qualität insgesamt zu verbessern.

Diskussion um Fläche am Eisstadion

Grundsätzlich wurde die Erweiterung des Schutzgebiets im Ausschuss fraktionsübergreifend begrüßt. Für Diskussionen sorgte jedoch die geplante Herausnahme der Fläche zwischen Eisstadion und Innsbrucker Straße. Diese gilt als kleine grüne Insel mit altem Baumbestand in unmittelbarer Nähe zu einer stark befahrenen Straße.

Während die Stadtverwaltung darauf verwies, dass die Bäume weiterhin durch die städtische Baumschutzverordnung geschützt seien, überzeugte dieser Hinweis nicht alle Fraktionen. Vertreter der Grünen sowie der Freien Wähler) sprachen sich gegen die Herausnahme aus dem Schutzgebiet aus. Aus ihrer Sicht erfüllt die Fläche weiterhin eine wichtige ökologische Funktion und sollte im Landschaftsschutzgebiet verbleiben.

Option für zweite Eisfläche offen halten

Anders bewertete dies Wolfgang Bergmüller, Fraktionssprecher der CSU. Er sprach sich dafür aus, die Fläche aus dem Schutzgebiet zu lösen, um sich die Option für den Bau einer zweiten Eisfläche an dieser Stelle offen zu halten.

Damit steht ein Teilaspekt der Gesamtänderung im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und städtebaulichen Perspektiven. In der Vergangenheit war in Rosenheim immer wieder auch über einen Neubau oder eine Verlagerung des Eisstadions diskutiert worden – ein geeigneter Alternativstandort wurde bislang jedoch nicht gefunden.

Am Ende folgte die Mehrheit des Ausschusses den Vorschlägen der Verwaltung und stimmte der Änderung der Schutzgebietsverordnung zu – einschließlich der Herausnahme der Fläche am Eisstadion. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am 29. April
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

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