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Rosenheim: SPD-Antrag zu Kommunikationstafeln für Spielplätze im Ausschuss abgelehnt

Zwei Kinde auf einem Spielplatz zeigen auf eine sogenannte Kommunikationstafel. Foto: Symbolfoto ai generiert - frei gestaltete Darstellung

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

23. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Im Ausschuss für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Rosenheim ist am Mittwochabend (22. April 2026) ein Antrag der SPD-Stadtratsfraktion zu mehr Inklusion auf Spielplätzen behandelt worden. Im Mittelpunkt standen sogenannte Kommunikationstafeln, die Kindern mit Sprach- oder Hörbeeinträchtigungen die Verständigung erleichtern sollen. Eine Mehrheit im Gremium sprach sich jedoch dagegen aus.

Kommunikation durch Piktogramme

Die SPD hatte vorgeschlagen, alle 45 öffentlichen Kinderspielplätze im Stadtgebiet mit Kommunikationstafeln auszustatten. Diese arbeiten mit bunten Piktogrammen und stellen typische Spielsituationen dar – etwa Schaukeln, Rutschen, Ballspielen, gemeinsames oder alleiniges Spielen sowie einfache Begriffe wie „Hilfe“.

Ziel des Antrags war es, die Verständigung auf Spielplätzen zu erleichtern und damit insbesondere Kindern mit eingeschränkter Sprach- oder Hörfähigkeit mehr Teilhabe zu ermöglichen. Grundlage war eine Umfrage unter rund 50 Teilnehmern zur Situation auf Spielplätzen in Rosenheim.

Stadt sieht keinen zusätzlichen Bedarf

Die Stadt Rosenheim betreibt derzeit 45 öffentliche Kinderspielplätze im gesamten Stadtgebiet. Stadtverwaltung und große Teile des Ausschusses sahen keinen zusätzlichen Bedarf für die vorgeschlagenen Tafeln.

„Kinder kommunizieren selbst miteinander“, sagte CSU-Stadträtin Maria Bichler in der Sitzung. Markus Dick (Freie Wähler / UP Rosenheim) verwies darauf, dass an vielen Spielplätzen bereits Hinweistafeln mit Piktogrammen zu Regeln und Verhaltensweisen vorhanden seien. Weitere Tafeln seien aus seiner Sicht nicht notwendig: „Dann wird aus einem Spielplatz ein Tafelplatz.“

CSU-Fraktionssprecher Wolfgang Bergmüller betonte: „Es gibt vieles, was wichtiger ist.“ Auch Oberbürgermeister Andreas März äußerte sich zurückhaltend: „Ich bin überzeugt, dass die Spielplätze in Rosenheim funktionieren.“

Weitere Punkte des Antrags

Neben den Kommunikationstafeln enthielt der Antrag weitere Forderungen, darunter einheitliche Öffnungszeiten, frei zugängliche Toiletten mit Warmwasser, regelmäßige Rasenpflege sowie zusätzliche Angebote für Kinder unter drei Jahren.

Die Stadtverwaltung stellte hierzu klar, dass die Öffnungszeiten der Spielplätze bereits einheitlich geregelt sind. Diese gelten für 43 der 45 Anlagen im Stadtgebiet und umfassen saisonal angepasste Zeitfenster sowie unterschiedliche Regelungen an Sonn- und Feiertagen.

Zu den geforderten Toiletten verwies die Verwaltung auf bestehende öffentliche Anlagen in der Innenstadt, etwa im Mangfallpark Nord und Süd sowie im Riedergarten und künftig im Salingarten. Eine flächendeckende Ausstattung aller Spielplätze mit Toiletten und Warmwasser sei technisch und finanziell nicht vorgesehen.

Die Rasenpflege erfolge im Regelfall mit rund sechs Schnitten pro Jahr. Auch zusätzliche Angebote für Kinder unter drei Jahren wurden im Gremium mehrheitlich nicht als erforderlich angesehen.

Antrag abgelehnt

Der Antrag der SPD-Stadtratsfraktion wurde schließlich im Ausschuss abgelehnt – bei einer Gegenstimme aus den eigenen Reihen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert -. frei gestaltete Darstellung)

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