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Auch im Vogelheim: Mehr Wohlbefinden durch Struktur

Wellensittich

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

24. April 2026

Lesezeit: 3 Minute(n)

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Deutschland / Bayern / Rosenheim – Bei einer sauberen Voliere geht es in erster Linie nicht um die Optik oder um sterile Perfektion, vor allem erhält sie die Gesundheit unserer gefiederten Mitbewohner. Geeignete Ausstattung und eine strukturierte Umgebung tragen zusätzlich zum Wohlbefinden bei. 

„Eine chaotisch aussehende, artgerechte Voliere mit viel Platz, verschiedenartigen Beschäftigungs- und Versteckmöglichkeiten dient der körperlichen und geistigen Gesundheit von Ziervögeln mehr als eine minimalistische, ‚ordentlich‘ aussehende, in der die Vögel sich langweilen“, erklärt Ziervogelexpertin Ann Castro, die mehrere Fachbücher zum Training von Papageien und Sittichen geschrieben hat und Kurse zu den Themen Training, Haltung, Gesundheit und Ernährung anbietet. Eine solche Voliere ist schwieriger sauber zu halten. Aber mit guter Vorbereitung und Planung ist die erforderliche regelmäßige Reinigung kein Zauberspiel.

Ausreichend Platz

Eine große Voliere ist nicht nur gut für die Vögel, sie ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Bonus für den Halter: Eine große Voliere ist auch einfacher zu putzen und einzurichten. „In Deutschland stützen sich Amtstierärzte und Behörden dabei im Wesentlichen auf zwei Gutachten, das ältere ‚Gutachten an die Mindestanforderungen für die Haltung von Papageien‘ und das neuere ‚Nikolai-Gutachten‘“, so Castro. „Die gesetzlichen Mindestmaße für ein Paar Wellensittiche betragen zum Beispiel nach dem alten Gutachten 1 x 0,5 x 0,5 Meter. In Niedersachsen und zunehmend auch anderen Bezirken orientieren sich Amtstierärzte aber am neueren Nikolai-Gutachten, das stattdessen mindestens eine Voliere von 3 x 1,5 x 2 Metern empfiehlt.“

Hygiene bei der Einrichtung mitdenken

Hygiene beginnt mit guter Planung bei der Einrichtung der Voliere. Zum einen brauchen die Vögel geeignete Bedingungen, um sich um ihre eigene Sauberkeit zu kümmern. Zum anderen sollte man sich aber auch überlegen, wo Futternäpfe und Co. platziert werden.

Für die Vögel:

  • Federpflege: Viele Ziervögel nutzen gerne Bademöglichkeiten für die Haut- und Gefiederpflege. Dafür braucht es nur eine flache Schale mit frischem Wasser oder – je nach Art – eine Vogeldusche. Manche Arten mögen kaltes Wasser, andere bevorzugen warmes. Ein kleiner Bonus dabei: Badeangebote nutzen die Tiere auch zur Beschäftigung und werden so überschüssige Energie los. Neben dem Baden sind auch UV-Licht und eine ausgewogene Ernährung wichtig für ein gepflegtes, gesundes Gefieder und ein starkes Immunsystem.
  • Krallen- und Schnabelpflege: Sitzstangen aus unbehandeltem Holz dienen der Schnabel- und Krallenpflege von Papageien und Sittichen. Sie nutzen sich dabei ab und müssen daher regelmäßig ausgetauscht werden.

Für die Voliere:

  • „Futter- und Wassernäpfe sollten sich nicht direkt unter Sitzplätzen befinden, damit keine Ausscheidungen in die Nahrung oder ins Trinkwasser gelangen“, so die Expertin.
  • Papageien und Sittiche, schmeißen gerne mit ihrem Futter um sich. Der Boden und die Wände in Volierennähe sollten daher geschützt werden. Dies kann zum Beispiel durch Plexiglas erreicht werden, aber auch Zeitungen können gute Dienste leisten.
  • Manche Papageien und Sitticharten produzieren zudem einen feinen Federstaub, der sich auf alle Oberflächen verteilt. Ein Luftreiniger kann dabei helfen, diesen Federstaub ein wenig in Schach zu halten. Ganz los wird man ihn allerdings nie. Deshalb sollten im Vogelzimmer möglichst wenig Figuren oder andere Deko aufgestellt werden, die sonst täglich abgestaubt werden müssten.
  • Um die Dichte für die Vögel gefährlicher Keime – zum Beispiel Schimmelpilzsporen (Aspergillus) – zu reduzieren, hilft Stoßlüften mehrfach täglich.
Regelmäßige Reinigung

Fürs Vogelheim gilt: Regelmäßig reinigen, ohne unnötigen Stress zu verursachen. Trink und Badewasser müssen täglich gewechselt werden. Durch Baden aber auch durch Futter wird das Wasser schnell verschmutzt und Keime können sich vermehren. Beim Wasserwechsel sollten auch die Schalen getauscht werden: Ausspülen oder kurz mit der Hand auswaschen ist nicht genug, da manche Keime sehr hartnäckig sind. „Ich empfehle, drei Schalen pro Platz zu verwenden: Eine ist in Verwendung, eine wird, im Idealfall bei 90 Grad in der Spülmaschine, gesäubert und eine ruht, bevor sie wieder verwendet wird“, so Castro.

Auch das Futter muss mindestens täglich gewechselt werden. Das alleinige Ausblasen der Spelzen nutzt der Hygiene nicht. Futter ist organisch und ein wunderbarer Nährboden für diverse Keime. Bei warmen Temperaturen kann Frischfutter schnell verderben. Im Sommer kann es sein, dass man es nur einen halben Tag in der Voliere lassen kann.

Sauberkeit in der Voliere: Reinigung richtig und vogelschonend durchführen

Je nach Größe der Voliere muss diese täglich geschrubbt werden oder man kann Kot und Futterreste täglich nur an den „Hotspots“, also etwa an Futterplätzen oder unter den Sitzstangen, entfernen. Eine Grundreinigung erfolgt in dem Fall wöchentlich.

Grundsätzlich sollte man für die Reinigung nur heißes Wasser und keine Reinigungsmittel nutzen, rät Castro: „Vögel nutzen ihren Schnabel wie eine zusätzliche Hand. Durch den Abrieb können sie dabei immer auch Chemikalien aus Reinigungsmitteln aufnehmen. Auch Duftstoffe können potenziell gefährlich sein und die empfindlichen Atemwege reizen.“
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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