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Karolinen-Gymnasium, Rosenheim, um 1908

Rosenheimer Karolinengymnasium - damals noch höhere Mädchenschule in Rosenheim in der Zeit um 1908. Foto: Archiv Herbert Borrmann

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

28. April 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um 1908: Unsere historische Aufnahme zeigt das heutige Rosenheimer Karolinen-Gymnasium – damals noch die Höhere Mädchenschule mit Erziehungsanstalt.

Im Bild zu sehen ist der Eingang des neuen Schulgebäudes mit drei jungen Damen in Schulkleidung – ein Blick in eine Epoche, in der Mädchenbildung in Rosenheim noch stark von klaren Erziehungs- und Gesellschaftsvorstellungen geprägt war.

Schule und Erziehung unter einem Dach

Die damalige Einrichtung an der Ebersberger Straße vereinte zwei Bereiche in einem Haus: die Höhere Mädchenschule und die angeschlossene Erziehungsanstalt.

Damit wurde nicht nur Unterricht angeboten, sondern auch ein Internatsbetrieb geführt. Schülerinnen, die im Haus lebten, wurden dort rund um die Uhr betreut und erzogen – mit festen Tagesabläufen, klaren Regeln und einem stark religiös geprägten Alltag durch die betreuenden Ordensschwestern.

Der Begriff „Erziehungsanstalt“ stand dabei nicht für eine Strafeinrichtung, sondern für ein damals übliches pädagogisches Konzept einer umfassenden Mädchenbildung, die Unterricht, Lebensführung und Charakterbildung miteinander verband.

📚 Unterricht zwischen Allgemeinbildung und Alltagspraxis

Der Lehrplan war für die Zeit typisch breit angelegt. Neben klassischen Fächern wie Deutsch und Literatur, Geschichte, Geografie, Mathematik und Naturkunde spielten auch Französisch als Fremdsprache sowie Religion eine wichtige Rolle.

Ergänzt wurde der Unterricht durch Musik und Zeichnen, aber auch durch stark praxisorientierte Inhalte wie Handarbeit, Haushaltsführung und Turnen. Damit verband die Ausbildung schulische Bildung mit den gesellschaftlichen Erwartungen an Mädchen jener Zeit.

🏥 Später: Loreto-Krankenhaus im gleichen Gebäudekomplex

Die Geschichte des Gebäudes blieb nicht auf den Schulbetrieb beschränkt. In der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde es zeitweise als Lazarett genutzt.

In der Folge entstand im selben Gebäudekomplex das Loreto-Krankenhaus, dessen Name in Rosenheim lange mit diesem Standort verbunden blieb.

🎓 Heute: Karolinen-Gymnasium

Nach dem Krieg wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen und weiterentwickelt. Ein wichtiger Einschnitt war das Jahr 1965, als die Schule den Namen Karolinen-Gymnasium erhielt – benannt nach Königin Karoline von Baden.

Heute ist das Karolinen-Gymnasium ein modernes Gymnasium mit langer Bildungstradition an einem geschichtsträchtigen Standort.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

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