Rosenheim – Zum 1. Mai hat es nach Angaben eines antifaschistisch ausgerichteten Plenums (OAP) im Stadtgebiet von Rosenheim verschiedene politische Aktionen gegeben. Dabei wird auch auf eine weitere Aktion im Umfeld eines CSU-Büros hingewiesen, die nach Angaben einer anonymen Mitteilung stattgefunden haben soll. Demnach soll das Büro mit Stacheldraht abgesperrt und mit nachgebildeten Leichen versehen worden sein.
Nach Angaben der anonymen Mitteilung sei mit dieser Aktion nach eigenen Aussagen auf politische Themen im Zusammenhang mit Fluchtbewegungen und europäischer Grenzpolitik aufmerksam gemacht worden. Eine unabhängige Einordnung oder Bestätigung dieser Darstellung liegt nicht vor.
Nach Angaben der OAP habe es bereits in den Tagen vor dem 1. Mai sowie am Feiertag selbst umfangreiche Verteilaktionen gegeben. Demnach seien zehntausende Flugblätter in Briefkästen verteilt sowie an öffentlichen Plätzen ausgelegt worden. Zudem seien im gesamten Landkreis Rosenheim zahlreiche Plakate angebracht und mehrere großflächige Banner an gut sichtbaren Stellen installiert worden.
Inhaltlich verweisen die Beteiligten auf Themen wie steigende Lebenshaltungskosten, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Wohnraumsituation, Bildungsungleichheit sowie Zukunftsperspektiven junger Menschen. In zugeschriebenen Aussagen ist von wachsender sozialer Unsicherheit und strukturellen Ursachen die Rede.
Zudem habe die Gruppe zur Teilnahme an Demonstrationen und Kundgebungen am 1. Mai aufgerufen und den Tag als Anlass für gemeinsamen politischen Protest eingeordnet.
(Quelle: Pressemitteilung OAP / Beitragsbild: Copyright OAP)


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