Rosenheim / Bayern – Das Bayerische Landesamt für Statistik hat neue Bevölkerungsvorausberechnungen bis zum Jahr 2044 veröffentlicht. Für Oberbayern zeigt sich dabei insgesamt ein weiteres Wachstum – allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen den Regionen.
In Oberbayern steigt die Einwohnerzahl demnach von rund 4,76 Millionen im Jahr 2024 auf etwa 4,92 Millionen im Jahr 2044. Das entspricht einem Plus von 3,2 Prozent. Damit bleibt der Regierungsbezirk der bevölkerungsstärkste in Bayern.
Auch der Landkreis Rosenheim zählt zu den Regionen mit positiver Entwicklung: Für den Zeitraum bis 2044 wird hier ein Bevölkerungszuwachs von rund 2,5 bis unter 7,5 Prozent erwartet.
Wachstum vor allem im Münchner Umland
Besonders deutlich fällt das Wachstum in Teilen der Metropolregion München sowie in einzelnen Landkreisen der Region Ingolstadt aus. So werden etwa für den Landkreis Mühldorf am Inn (+6,5 Prozent), Pfaffenhofen an der Ilm (+6,4 Prozent) und Neuburg-Schrobenhausen (+6,2 Prozent) stärkere Zuwächse erwartet. Auch München selbst soll weiter wachsen – auf rund 1,58 Millionen Einwohner im Jahr 2044.
Ältere Bevölkerung – Trend setzt sich fort
Parallel zum Bevölkerungswachstum verändert sich auch die Altersstruktur deutlich. Das Durchschnittsalter in Oberbayern steigt bis 2044 auf 45,1 Jahre. Besonders stark wächst die Gruppe der Menschen ab 67 Jahren, während die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter leicht zurückgeht.
Im Landkreis Rosenheim spiegelt sich dieser bayernweite Trend ebenfalls wider: Die Bevölkerung wächst moderat, gleichzeitig nimmt der Anteil älterer Menschen weiter zu.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Archiv Ferdinand Staudhammer)


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