Rosenheim – Ein beißender Geruch lag plötzlich in der Luft: Bei Bauarbeiten am Rosenheimer Eisstadion ist am Samstagvormittag (2.5.2026) Ammoniak ausgetreten. Auslöser war eine angebohrte Leitung – die Feuerwehr musste schnell eingreifen.
Am Samstagvormittag (2. Mai 2026) ist es im Bereich des Eisstadions in der Jahnstraße in Rosenheim zu einem Gefahrstoffaustritt gekommen. Gegen 10.30 Uhr wurde, nach den Angaben der Polizei, bei Bauarbeiten eine Ammoniak-Leitung beschädigt.
Ein 55-jähriger Mitarbeiter einer regionalen Firma hatte bei Bohrarbeiten die Leitung angebohrt. In der Folge trat Ammoniak aus, dessen Geruch sich rasch im Umfeld der Schadensstelle verbreitete.
Die alarmierten Feuerwehren aus Rosenheim und Schloßberg waren kurz nach dem Notruf vor Ort und leiteten umgehend Maßnahmen ein, um den weiteren Austritt zu stoppen.
Schnelles Eingreifen der Feuerwehr
Die Einsatzkräfte konnten den Austritt des Gefahrstoffs rasch unterbinden und das verbleibende Ammoniak kontrolliert ablassen. Bereits nach rund zehn Minuten war die Leitung wieder abgedichtet.
Für die Dauer des Einsatzes musste die Brianconstraße zeitweise komplett gesperrt werden. Aufgrund notwendiger Reparaturarbeiten ist sie aktuell nur eingeschränkt befahrbar.
Keine Verletzten – Schaden bei rund 15.000 Euro
Nach bisherigen Erkenntnissen bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Anwohner oder Passanten. Verletzte wurden nicht gemeldet.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 15.000 Euro geschätzt, eine genaue Bewertung steht noch aus. Die Polizei Rosenheim prüft zudem, ob ein rechtlicher Verstoß durch den 55-jährigen Arbeiter vorliegt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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