Tuntenhausen / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1930. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Wallfahrtsbasilika Mariä Himmelfahrt in Tuntenhausen (Landkreis Rosenheim).
Die Kirche zeichnet sich durch ihre zwei hohen Türme aus, die sehr untypisch sind für die Region Rosenheim. Sie entstanden zwischen den Jahren 1513 und 1533. Ursprünglich trugen die Türme Zwiebelkuppen, sogenannte „Welsche Hauben“. Im Jahr 1890 wurden diese aber dann durch neugotische Spitzhelme ersetzt. Im Jahr 1548 wurde das Kirchenschiff durch einen Brand weitgehend zerstört, aber die beiden Türme blieben erhalten.
Die Wallfahrt dorthin hat eine lange Tradition. Tuntenhausen gilt neben Altötting als einer der populärsten Gnadenorte in Oberbayern. Im Jahr 1942 wurde die Kirche durch Papst XII zur Basilika Minor erhoben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)


0 Kommentare