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Schmetterlinge als Natur-Indikator – LBV startet Monitoring mit Hochschulgruppen in Bayern

Schmetterling auf Stein

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

4. Mai 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / Bayern – Schmetterlinge gelten oft als farbenfrohe Begleiter am Wegesrand – doch ihr Vorkommen ist weit mehr als nur ein schöner Anblick. Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) baut gemeinsam mit Partnern das sogenannte Tagfalter-Monitoring Deutschland in Bayern deutlich aus. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie sich Natur und Landschaft verändern.

Der LBV arbeitet dabei eng mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und der Gesellschaft für Schmetterlingsschutz zusammen. Das seit mehr als 20 Jahren laufende bundesweite Monitoring wird in Bayern nun gezielt intensiviert. Besonders im Fokus stehen dabei LBV-Hochschulgruppen, die künftig Beobachtungsstrecken wiederbeleben oder neu anlegen sollen.
„Schmetterlinge zeigen uns sehr direkt, wie es unseren Wiesen und Feldern geht. Wenn bestimmte Arten verschwinden, ist das ein deutliches Warnsignal“, erklärt LBV-Schmetterlingsexperte und Projektmanager Simon Habermann.

Studenten sammeln Daten im Gelände

Künftig sollen vor allem Studenten auf festgelegten Routen, sogenannten Transekten, regelmäßig Schmetterlinge erfassen. Dabei werden die Tiere gezählt und dokumentiert, um langfristige Entwicklungen sichtbar zu machen.
„Auf der Suche nach Faltern in verschiedenen Entwicklungsstadien lernt man auch seine alltägliche Umgebung neu kennen“, sagt Pia Stermann von der LBV-Hochschulgruppe Freising. Die Arbeit helfe nicht nur der Forschung, sondern schärfe auch den Blick für Lebensräume und deren Schutz.

Wichtige Daten für Naturschutz und EU-Berichte

Die erhobenen Daten fließen in wissenschaftliche Auswertungen ein, unter anderem in den sogenannten Grünland-Schmetterlingsindex, der auch auf EU-Ebene als wichtiger Indikator für Biodiversität gilt. Er zeigt, wie sich Arten in Agrar- und Offenlandlebensräumen entwickeln.
Laut Forschenden wurden in den vergangenen Jahren vor allem bei spezialisierten Arten deutliche Rückgänge festgestellt. Diese Entwicklungen seien Teil eines europaweiten Trends, der auch in anderen Ländern beobachtet wird.
„Gerade Arten des Grünlands sind in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen – nicht nur spezialisierte, sondern auch verbreitete Arten“, sagt Dr. Matthias Dolek, Bayern-Koordinator des Monitorings. Für verlässliche Aussagen seien langfristige und flächendeckende Daten entscheidend.

Ziel: dichteres Bild der Natur in Bayern

Mit der stärkeren Einbindung der Hochschulgruppen soll das Monitoring künftig dichter und aussagekräftiger werden. Bayern zählt zwar zu den artenreicheren Regionen für Tagfalter, dennoch gibt es nach Angaben der Beteiligten noch Lücken in der Datenerfassung.
Das Projekt wird von der Lesser Stiftung für Naturschutz gefördert.
( Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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