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Lage am Saurüsselkopf: Nachlöscharbeiten im Fokus – Einsatz weiterhin im Gange

Löscharbeiten am Saurüsselkopf. Foto. Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

9. Mai 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Saurüsselkopf / Ruhpolding – Am gestrigen Freitag (8.5.2026), stand der großflächige Waldbrandeinsatz am Saurüsselkopf (Landkreis Traunstein) weiterhin unter Kontrolle, die Lage blieb laut Landratsamt Traunstein insgesamt stabil, jedoch arbeitsintensiv.

In der Nacht auf Freitag verliefen die Einsatzmaßnahmen ohne besondere Vorkommnisse. Nach Angaben des Landratsamts loderten an der Ostseite des Einsatzgebietes vereinzelt Flammen auf, die jedoch meist ohne weiteres Eingreifen wieder erloschen. Die Nachtarbeit beschränkte sich im Wesentlichen auf Kontroll- und Überwachungsaufgaben. Zusätzliche Kräfte mussten nicht nachalarmiert werden.

Im Mittelpunkt der aktuellen Einsatzphase stehen weiterhin aufwendige Nachlöscharbeiten an zahlreichen Glutnestern, die sich teilweise in schwer zugänglichem Gelände befinden. Dafür sind laut Behörden auch weiterhin logistische Maßnahmen am Berg notwendig, darunter Wasserbehälter, Seilsicherungen sowie der Einsatz von Hubschraubern – allerdings in reduzierter Zahl. Diese Arbeiten werden nach Einschätzung des Landratsamts noch einige Zeit andauern.

Weiterhin ist im Raum Ruhpolding Rauch- und Brandgeruch wahrnehmbar. Das Landratsamt empfiehlt, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten und Aufenthalte im Freien in betroffenen Bereichen möglichst zu reduzieren. Personen mit Atemwegserkrankungen sollen besonders aufmerksam sein.

Betretungs- und Befahrungsverbot angepasst

Aufgrund der insgesamt verbesserten Lage wurde die Allgemeinverfügung zum Betretungs- und Befahrungsverbot angepasst. Der Sperrbereich wurde auf den weiterhin notwendigen Gefahren- und Einsatzbereich reduziert. Er erstreckt sich nun unter anderem entlang der Forst- und Wanderwege vom Bereich der Wildbachfurt der B305 nordöstlich bis zum Ortsteil Fuchsau sowie angrenzende südliche Bereiche bis zur Landesgrenze.

Vom Verbot ausgenommen sind Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, beauftragte Firmen sowie Bewohner und Hotelgäste der Ortsteile Waich, Fritz am Sand, Laubau und Seehaus.

Hintergrund der Anpassung ist, dass der Brand in Teilbereichen eingedämmt werden konnte. Gleichzeitig bestehen weiterhin Gefahren durch Glutnester sowie durch laufende Einsatzmaßnahmen von Feuerwehr, Bergwacht und Hubschraubern.

Verkehr

Die B305 bleibt zwischen dem Parkplatz Seegatterl und dem Kreisverkehr Hinterpoint südlich von Ruhpolding weiterhin gesperrt. Die Zufahrt Richtung Reit im Winkl erfolgt über die A8-Anschlussstelle Grabenstätt sowie über Marquartstein und Unterwössen.
(Quelle: Pressemitteilung / Landratsamt Traunstein / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

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