Bayern – In Bayern sind zum Jahresende 2025 insgesamt 182.615 Wohnungen zwar bereits genehmigt, aber noch nicht fertiggestellt gewesen. Das geht aus der aktuellen Bauüberhangsstatistik des Bayerischen Landesamts für Statistik hervor.
Der sogenannte Bauüberhang erfasst, wie viele Bauvorhaben zwar eine Bauerlaubnis haben, aber noch nicht abgeschlossen sind. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Zahl damit nur leicht höher – um 333 Wohnungen bzw. 0,2 Prozent.
Rund 83,8 Prozent (152.951 Wohnungen) der im Bauüberhang befindlichen Wohnungen sind in neuen Gebäuden geplant, 16,2 Prozent entstehen durch Umbauten im Bestand. Nur ein kleiner Teil – 2,4 Prozent im Neubau – entfällt auf Wohnungen in überwiegend gewerblich genutzten Immobilien.
Baufortschritt im Eigenheimbereich weiter am weitesten
Beim Baufortschritt zeigt sich ein gemischtes Bild: Bei etwa der Hälfte der Neubauwohnungen (53,2 Prozent) hat der Bau bis Ende 2025 noch nicht begonnen. Knapp ein Viertel (24,9 Prozent) befindet sich bereits in der Bauphase, ist aber noch nicht rohbaufertig. Weitere 21,9 Prozent sind bereits „unter Dach“.
Deutliche Unterschiede gibt es auch nach Gebäudeart: In Ein- und Zweifamilienhäusern ist der Baufortschritt weiter als im Geschosswohnungsbau. Der Anteil der Wohnungen, die bereits „unter Dach“ sind, liegt bei 28,3 Prozent bei Einfamilienhäusern, 31,3 Prozent bei Zweifamilienhäusern und 18,9 Prozent bei Mehrfamilienhäusern.
Tausende Baugenehmigungen erloschen
Zusätzlich zeigt die Statistik, dass 6.684 ursprünglich geplante Wohnungen im Jahr 2025 nicht mehr gebaut werden – ihre Baugenehmigungen sind erloschen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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