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PETA setzt Belohnung nach Schuss auf Kater in Rosenheim aus

Graue Katze. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

16. Mai 2026

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Rosenheim – Nach dem Fall eines in Rosenheim angeschossenen Katers, der später eingeschläfert werden musste (wir berichteten), hat die Tierrechtsorganisation PETA eine Belohnung für Hinweise zur Ermittlung der tatverantwortlichen Person oder Personen ausgesetzt.

PETA bietet nach eigenen Angaben 1000 Euro für Hinweise, die zur rechtskräftigen Verurteilung der verantwortlichen Person oder Personen führen. Hinweise können an die Polizei oder direkt an die Organisation übermittelt werden.

Die Polizeiinspektion Rosenheim ermittelt in dem Fall wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und bittet weiterhin um Zeugenhinweise. PETA-Fachreferentin Lisa Redegeld erklärte dazu: „Die Person, die auf die Katze geschossen hat, muss schnellstmöglich ermittelt werden – bevor weitere Tiere oder womöglich auch Menschen zu Schaden kommen.“ Weiter sagte Redegeld: „Es ist erschreckend, wie häufig derartige Übergriffe auf Katzen verübt werden. Fast täglich verzeichnen wir Fälle, bei denen die Vierbeiner mit Luftdruckwaffen, Schrot oder Armbrustpfeilen beschossen, mit ätzenden Flüssigkeiten übergossen, getreten oder anderweitig misshandelt werden. PETA fordert harte Strafen für Tierquäler, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Wer wehrlose Tiere quält, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück.“

Tierquälerei ist in Deutschland nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes eine Straftat und kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.
(Quelle: Pressemitteilung PETA / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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