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Durchsuchungen in Rosenheim wegen Verdachts auf Kinderpornografie

Blaulicht. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

18. Mai 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Die Kriminalpolizei Rosenheim hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Traunstein am Mittwoch (13.5.2026) insgesamt 16 Objekte in Stadt und Landkreis Rosenheim durchsucht. Hintergrund sind mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Besitz und Verbreitung kinderpornografischer Inhalte. Dabei wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler unter anderem elektronische Geräte, Mobiltelefone und Speichermedien sicher. Diese müssen nun von IT-Forensikern aufwendig ausgewertet werden.

Die Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung zwischen der Kriminalpolizei Rosenheim und der Staatsanwaltschaft Traunstein. Grundlage waren richterliche Beschlüsse, die auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft erlassen wurden.

16 Durchsuchungen in Stadt und Landkreis

Nach Angaben der Polizei vollzogen rund 25 Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Rosenheim sowie der Zentralen Einsatzdienste (ZED) Bad Aibling die Durchsuchungsbeschlüsse. Betroffen waren insgesamt 15 männliche und eine weibliche Beschuldigte im Alter zwischen 14 und 64 Jahren.

Die weiterführenden Ermittlungen werden nun von der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein geführt. Die Ermittlungen dauern an.

Zahl der Fälle zuletzt rückläufig

Wie die Polizei mitteilt, ist die Zahl der Delikte im Zusammenhang mit Kinder- und Jugendpornografie in den vergangenen Jahren insgesamt angestiegen. In Stadt und Landkreis Rosenheim sei jedoch ein Rückgang zu verzeichnen: Während im Jahr 2024 noch 212 Fälle registriert wurden, waren es 2025 insgesamt 131 Fälle – ein Minus von rund 38,2 Prozent.

Um diese Entwicklung weiter zu fördern, arbeiten beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd spezialisierte Arbeitsgruppen der Kriminalpolizei eng mit Staatsanwaltschaften sowie der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und dem dort angesiedelten Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet zusammen. Auch bei der Staatsanwaltschaft Traunstein gibt es eine spezialisierte Abteilung für diese Delikte.

Die Ermittlungsbehörden bewerten die koordinierte Aktion als wichtigen Erfolg im Kampf gegen Kinder- und Jugendpornografie. Zugleich betonen sie, dass sich Täter auch im vermeintlich anonymen Internet nicht sicher fühlen könnten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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