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Kampenwand: Polizei und Bergwacht suchen stundenlang nach vermisster Frau

Blick auf Kampenwand. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

18. Mai 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Aschau / Landkreis Rosenheim – Ein Großaufgebot von Einsatzkräften hat am späten Sonntagabend (17.5.2026)  und in der Nacht auf Montag im Bereich der Kampenwand nach einer vermeintlich vermissten Frau gesucht. Die mehrstündige Suchaktion konnte am frühen Morgen beendet werden – konkrete Hinweise auf eine Notlage ergaben sich letztlich nicht.

Auslöser für den Einsatz war am Sonntag, 17. Mai, gegen 21.30 Uhr eine telefonische Mitteilung an die Einsatzzentrale. Demnach gab es Hinweise auf eine hilflose 50-jährige Frau am Gipfelkreuz der Kampenwand. Aufgrund der unklaren Angaben sowie der persönlichen Vorgeschichte der Vermissten wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet.

An der Aktion beteiligten sich rund 25 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Bergwachten aus Aschau, Sachrang, Grassau, Samerberg und Brannenburg. Zudem waren drei Polizeistreifen verschiedener Dienststellen, zwei Alpinbeamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Umfangreiche Suche bis tief in die Nacht

Im Rahmen der Suchmaßnahmen wurden verschiedene Almen, Parkplätze, die Bergbahn sowie Zufahrtswege überprüft und abgesucht. Erst gegen 3 Uhr am frühen Morgen konnte über die örtlich zuständige Polizeidienststelle in Baden-Württemberg die Identität der Vermissten geklärt werden.

Dabei ergaben sich konkrete Hinweise, dass sich die Frau nicht im Suchgebiet befand und derzeit nicht von einer ernsthaften Notlage auszugehen war. Dies wurde schließlich durch die Heimatdienststelle der Frau bestätigt. Die Einsatzkräfte beendeten daraufhin die Suchaktion.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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