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Ab in den Urlaub! 10 spannende Fakten rund um die schönte Zeit des Jahres

Rosen im Hafen am Gardasee. Foto re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

23. Mai 2026

Lesezeit: 3 Minute(n)

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Rosenheim / Bayern / Deutschland – Die Pfingstferien in Bayern haben begonnen – und für viele Familien heißt das: Koffer packen, Auto beladen oder ab zum Flughafen. Ob Italien, Kroatien, Nordsee oder einfach ein paar entspannte Tage daheim: Für viele gehört Urlaub fest zum Jahr dazu. Doch seit wann gibt es Urlaub eigentlich? Warum zieht es so viele Bayern seit Generationen nach Italien? Und was bedeutet das Wort „Urlaub“ überhaupt? Wir haben zum Start der Pfingstferien zehn spannende Fakten rund um die schönste Zeit des Jahres gesammelt.

  1.  „Urlaub“ bedeutete früher etwas ganz anderes
    Wer heute Urlaub nimmt, denkt an Erholung, Strand oder Berge. Ursprünglich hatte das Wort aber eine ganz andere Bedeutung. „Urlaub“ stammt vom mittelhochdeutschen Wort „urloup“ ab und bedeutete so viel wie Erlaubnis, sich zu entfernen – etwa vom Hof, vom Dienstherrn oder später vom Militär. Urlaub war also lange keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, das gewährt werden musste.

  2.  Bezahlter Urlaub ist noch gar nicht so alt
    Heute jammern viele höchstens darüber, dass der Urlaub zu kurz ist – früher gab es oft gar keinen. Noch vor rund 100 Jahren hatten viele Arbeiter keinen Anspruch auf freie Tage. Erst im 20. Jahrhundert setzte sich bezahlter Urlaub schrittweise durch. In den 1960er-Jahren wurden zwei bis drei Wochen Jahresurlaub langsam normal – heute haben Arbeitnehmer in Deutschland oft deutlich mehr freie Tage.
  3.  Die ersten „Urlaubsreisen“ der Bayern führten meist gar nicht weit weg
    Bevor Billigflieger und Pauschalreisen populär wurden, machten viele Bayern Urlaub ganz in der Nähe: in den Bergen, an Seen oder im benachbarten Österreich. Die sogenannte „Sommerfrische“ war besonders beliebt – mehrere Wochen auf dem Land oder in Kurorten galten als gesund und erholsam.
  4.  Italien wurde zur großen Liebe vieler Bayern
    Pizza, Gelato, Sonne und Meer: Für viele Bayern ist Italien bis heute das Urlaubsland Nummer eins. Besonders beliebt wurde der Süden ab den 1950er- und 1960er-Jahren, als mehr Familien ein Auto hatten und Reisen über den Brenner einfacher wurden. Der Gardasee entwickelte sich zum Klassiker – für manche Familien schon fast zur Tradition über Generationen hinweg.
  5.  Pfingsten zählt zu den großen Reisewellen des Jahres
    Mit dem Start der Pfingstferien beginnt traditionell eine der verkehrsreichsten Zeiten des Jahres. Gerade in Bayern starten viele Familien gleichzeitig in den Urlaub. Besonders auf den Routen Richtung Süden – etwa über den Brenner nach Italien oder Kroatien – wird oft Geduld gebraucht. Auch Flughäfen rechnen in den Ferienwochen regelmäßig mit besonders hohem Passagieraufkommen.
  6. Viele verreisen – aber nicht alle weit weg
    Zwar zieht es Millionen Menschen in den Ferien in den Urlaub, doch längst nicht jeder steigt ins Flugzeug. Camping, Ferienwohnungen, Kurztrips oder Urlaub in Deutschland liegen weiterhin hoch im Kurs. Gerade Familien achten zunehmend auf Kosten – und entdecken Reiseziele in der Heimat neu.
  7. Früher galt Bergluft als Medizin
    Urlaub war früher oft Gesundheitsvorsorge. Besonders Aufenthalte in den Bergen oder an Kurorten galten als gesundheitsfördernd. Ärzte empfahlen „frische Luft“, Ruhe und Bewegung – oft für mehrere Wochen. Seebäder und Wellnesshotels kamen erst deutlich später in Mode.
  8. Der Klassiker: Stress kurz vor dem Urlaub
    Kofferchaos, letzte E-Mails, Stau und vergessene Ladekabel: Der Start in den Urlaub ist oft alles andere als entspannt. Tatsächlich berichten viele Menschen von besonders stressigen Tagen unmittelbar vor der Reise – bevor dann hoffentlich endlich die Erholung beginnt.
  9. Warum manche Menschen im Urlaub krank werden
    Klingt paradox, passiert aber häufig: Kaum beginnt der Urlaub, meldet sich plötzlich der Körper mit Erkältung, Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Experten sprechen teils von „Leisure Sickness“. Die Theorie: Fällt der Alltagsstress weg, merkt der Körper erst, wie erschöpft er eigentlich ist.
  10.  Urlaub macht glücklich – schon vor der Reise
    Eine schöne Erkenntnis zum Schluss: Studien zeigen, dass viele Menschen bereits vor dem Urlaub glücklicher sind. Die Vorfreude auf Meer, Berge oder einfach freie Zeit hebt oft schon Wochen vorher die Stimmung. Vielleicht ist genau das der Grund, warum die Reiseplanung manchmal fast genauso schön ist wie der Urlaub selbst.

Ob ans Meer, in die Berge oder einfach auf Balkonien: Wir wünschen schöne Pfingstferien – und vor allem gute Erholung.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

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