Italien / Raubling – Der australische Radprofi Jai Hindley hat dem Radsport-Team Red Bull – Bora– hansgrohe beim Giro d’Italia einen weiteren Podiumsplatz beschert. Mit Rang drei in der Gesamtwertung der Italien-Rundfahrt knüpft der Giro-Sieger von 2022 an seine größten Erfolge an und setzt die starke Grand-Tour-Serie der Mannschaft fort.
Bereits 2022 hatte der Australier mit dem Gewinn der Trofeo Senza Fine den ersten Grand-Tour-Sieg der Teamgeschichte gefeiert. Zwei Jahre später sorgte Dani Martínez mit Platz zwei für das nächste Spitzenresultat. Nun komplettiert Hindley mit Rang drei eine bemerkenswerte Bilanz: Innerhalb von fünf Jahren erreichte das Team jede Stufe des Giro-Podiums.
Konstanz als Schlüssel zum Erfolg
Der Giro d’Italia 2026 entwickelte sich früh zu einem Rennen der Beständigkeit. Schon bei der ersten großen Bergankunft am Blockhaus zeichnete sich ab, welche Fahrer die Gesamtwertung prägen würden.
Hindley gehörte von Beginn an zu den stärksten Kletterern des Feldes. Dieses Bild bestätigte sich auf den weiteren entscheidenden Etappen. Ob am Pila, Cari oder Piancavallo – der Australier präsentierte sich über die gesamten drei Wochen hinweg als einer der konstantesten Fahrer des Rennens und legte damit die Grundlage für seinen Podiumsplatz.
Teamgeist trotz schwieriger Wochen
Das Ergebnis erhält zusätzliches Gewicht durch die Herausforderungen, mit denen Red Bull – Bora – hansgrohe während der Rundfahrt konfrontiert war. Eine Krankheitswelle innerhalb der Mannschaft zwang das Team mehrfach dazu, seine Strategie anzupassen.
Besonders Giulio Pellizzari hatte mit Rückschlägen zu kämpfen. Dennoch stellte der Italiener die Mannschaftsziele über eigene Ambitionen und unterstützte seine Teamkollegen entscheidend. Vor allem sein Einsatz auf der Königsetappe erwies sich als wichtiger Faktor im Kampf um die Spitzenplätze der Gesamtwertung.
Erfolgsserie bei den Grand Tours hält an
Mit Platz drei in Rom setzt Red Bull – Bora – hansgrohe seine Serie bei den großen Landesrundfahrten fort. In den vergangenen drei Saisons stand das Team jedes Jahr mindestens einmal auf dem Gesamtpodium einer Grand Tour. Eine Leistung, die in diesem Zeitraum lediglich zwei weiteren Mannschaften gelang.
Hindley: „Es ist etwas ganz Besonderes“
Nach dem Rennen zeigte sich Hindley entsprechend zufrieden:
„Es ist super schwer, im heutigen Rennsport überhaupt ein Ergebnis zu erzielen. Es ist schon eine Weile her, seit ich bei einer Grand Tour auf dem Podium stand, seit ich den Giro gewonnen habe. Deswegen ist es etwas ganz besonderes, hier wieder aufs Podium gefahren zu sein. Meine Beziehung zum Giro ist auch speziell. Es ist wahrscheinlich mein Lieblingsrennen.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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