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E-Business School Dr. Kalscheuer gewinnt bundesweiten KI-Wettbewerb mit Universität aus London

Vor Ort in Berlin beim Stifterverband (v.l.n.r.): Frank Blumenschein (Projektleiter und stellvertretender Schulleiter der Privatschulen Dr. Kalscheuer), Sophie Plötz (Community- und Contentmanagerin beim KI-Campus), Dr. Henning Koch (Teamleiter für die Future-Skills- und KI-Community im Stifterverband) Copyright Privatschulen Dr. Kalscheuer gGmbH

Josefa Staudhammer

Ihr Traumberuf ist Journalistin. Sie steht zwar noch am Anfang ihrer Karriere, hat aber schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln dürfen. Besonders am Herzen liegt ihr die Vernetzung von Innpuls.me mit Social Media. Außerdem ist sie Euere Ansprechpartnerin für Interviews und Jugendstorys aus der Region Rosenheim.

3. Juni 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Großer Erfolg für die E-Business School Dr. Kalscheuer: Gemeinsam mit der Queen Mary University of London gehört die Schule zu den Gewinnern des bundesweiten Ideenwettbewerbs „AI Literacy in der Schule“. Das gemeinsame Projekt zur Förderung von KI-Kompetenzen bei Schülern wird mit 10.000 Euro unterstützt.

Künstliche Intelligenz verändert zunehmend den Alltag, die Arbeitswelt und das Lernen. Um junge Menschen auf diese Entwicklung vorzubereiten, entwickeln die Europäische Kommission und die OECD derzeit ein neues AI-Literacy-Framework. Das Rahmenwerk soll Mitte 2026 veröffentlicht werden und beschreibt, welche Kompetenzen Schüler benötigen, um Künstliche Intelligenz kritisch, verantwortungsvoll und kreativ nutzen zu können.

Vor diesem Hintergrund haben der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die TÜV SÜD Stiftung den bundesweiten Wettbewerb „AI Literacy in der Schule“ ausgeschrieben. Gesucht wurden innovative Konzepte für den praktischen Einsatz der neuen Inhalte im Unterricht.

Verstehen, reflektieren und gestalten

Zu den ausgewählten Projekten gehört die Zusammenarbeit der E-Business School Dr. Kalscheuer mit der Queen Mary University of London. Das gemeinsame Konzept folgt dem Ansatz „Verstehen – Reflektieren – Gestalten“.

Im ersten Schritt setzen sich die Schüler mit den Grundlagen von Künstlicher Intelligenz auseinander und lernen, wie KI-Systeme funktionieren. Anschließend steht die kritische Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken der Technologie im Mittelpunkt.
„Jugendliche, die sich regelmäßig auf KI verlassen, verlieren mitunter das Vertrauen in ihre eigenen Gedanken. Ihre Überlegungen können an Tiefe verlieren. Gleichzeitig übernehmen sie fehlerhafte Aussagen oder Denkweisen der KI“, erklärt Frank Blumenschein, stellvertretender Schulleiter der Schule und Initiator des Projekts.

Im dritten Projektbereich entwickeln die Teilnehmer eigene KI-Assistenten und untersuchen deren Verhalten, um die Möglichkeiten und Grenzen der Technologie praxisnah kennenzulernen.

Erfahrungen aus der KAI-Lernwerkstatt fließen ein

Das Konzept baut auf den Erfahrungen der schuleigenen KAI-Lernwerkstatt auf. Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Physik und KI von Prof. Ulla Blumenschein an der Queen Mary University of London sollen nun praxisnahe Unterrichtsmaterialien entstehen, die Lehrkräfte direkt im Unterricht einsetzen können.

Neben dem Projekt der E-Business School werden auch Vorhaben der RWTH Aachen, der Universität zu Köln und der Universität Leipzig gefördert. Gemeinsam sollen unterschiedliche Aspekte des neuen AI-Literacy-Frameworks für die schulische Praxis erprobt werden.
Die entwickelten Materialien werden künftig über den KI-Campus veröffentlicht und unter einer offenen Lizenz kostenlos für Schulen, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen zur Verfügung gestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Privatschulen Dr. Kalscheuer gGmbH / Beitragsbild: Vor Ort in Berlin beim Stifterverband (v.l.n.r.): Frank Blumenschein (Projektleiter und stellvertretender Schulleiter der Privatschulen Dr. Kalscheuer), Sophie Plötz (Community- und Contentmanagerin beim KI-Campus), Dr. Henning Koch (Teamleiter für die Future-Skills- und KI-Community im Stifterverband) Copyright Privatschulen Dr. Kalscheuer gGmbH)

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