Bayern – In Bayern sind im Jahr 2025 insgesamt 84.029 Einbürgerungsanträge gestellt und 64.320 Verfahren abgeschlossen worden. Das geht aus neuen Daten des Bayerischen Landesamts für Statistik hervor.
Im Jahr 2025 stellten in Bayern insgesamt 84.029 Personen einen Antrag auf Einbürgerung. Darunter waren 43.058 Frauen und 40.973 Männer. Im selben Zeitraum wurden 64.320 Einbürgerungsverfahren abgeschlossen.
Von den bearbeiteten Verfahren führten 59.560 Fälle nach Erstentscheidung zur Einbürgerung. Das entspricht knapp 93 Prozent. In rund fünf Prozent der Fälle wurde der Antrag zurückgezogen. Etwa ein Prozent der Verfahren wurde abgelehnt. Weitere Verfahren endeten aus sonstigen Gründen, etwa durch Wegzug ins Ausland oder Tod.
Türkische Staatsangehörige stellen die meisten Anträge
Die häufigsten Staatsangehörigkeiten unter den Antragstellern waren türkisch (9.342 Anträge), bosnisch-herzegowinisch (6.671), syrisch (6.391), kosovarisch (5.561) und russisch (4.700).
Rund 20 Prozent der Antragsteller waren jünger als 18 Jahre. Etwa 58 Prozent entfielen auf die Altersgruppe zwischen 18 und 44 Jahren. Rund 18 Prozent waren zwischen 45 und unter 60 Jahre alt, vier Prozent waren 60 Jahre oder älter.
Oberbayern mit den meisten Fällen
Regional entfielen die meisten Anträge und Verfahren auf Oberbayern. Dort wurden 37.035 Anträge und 24.175 Verfahren gezählt. Es folgen Schwaben und Mittelfranken. In allen übrigen Regierungsbezirken lagen die Anteile jeweils unter zehn Prozent.
Die Daten zu Einbürgerungsanträgen und Verfahrenserledigungen wurden für das Jahr 2025 erstmals erhoben. Ein Vergleich mit Vorjahren ist daher nicht möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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