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Proben für Historisches Stadtspiel des Theater Rosenheim gehen in die Endphase

Proben für das Rosenheimer Stadtspiel 2026 sind jetzt in der Endphase. Fotomontage: Copyright Theater Rosenheim

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

22. Juni 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Beim Theater Rosenheim laufen die Vorbereitungen für das Historische Stadtspiel 2026 auf Hochtouren. Die Premiere des Stücks „Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ rückt näher – gespielt wird ab Freitag, 26. Juni 2026, um 20.30 Uhr auf dem Ludwigsplatz.

Die Kostüme für das Ensemble sind inzwischen fertiggestellt, die Proben finden bereits direkt am Spielort statt. Damit arbeiten die Darsteller unter realen Bedingungen mitten auf dem Rosenheimer Platz, der im Sommer wieder zur historischen Bühne wird.

Am heutigen Montag (22.6.2026) hat der Aufbau der Zuschauerbühne begonnen.. Damit können nun auch die letzten technischen und szenischen Anpassungen unter vollständigen Aufführungsbedingungen erfolgen. Regisseur Jogi Gaschke wird in dieser Phase gemeinsam mit dem Ensemble den letzten Feinschliff vornehmen.

Stadtgeschichte als Posse

Das neue Stadtspiel trägt den Titel „Hoch hinaus oder Die Weltverbesserer“ und stammt vom Ehrenvorsitzenden des Theater Rosenheim, Horst Rankl. Das Stück ist als Posse angelegt und greift eine fiktive, historisch angelehnte Begebenheit aus dem Jahr 1787 auf.

Im Mittelpunkt steht die Gründung einer „Rosenheimer Akademie“, in der Bürger des damaligen Marktes Rosenheim im Geist der Aufklärung versuchen, ihre unmittelbare Lebenswelt zu verbessern. Der Versuch, Veränderungen anzustoßen, führt jedoch schnell zu Spannungen im Ort.

Während die Mitglieder der Gruppe auf striktes Stillschweigen setzen, wächst im Umfeld Misstrauen. Ehefrauen äußern öffentlich Kritik, im Ort entstehen Gerüchte über angebliche Verbindungen zu geheimen Gesellschaften wie den Illuminaten oder Freimaurern.

Gerüchte, Konflikte und ein Gerichtsverfahren

Auch die Obrigkeit wird auf die Vorgänge aufmerksam. Über anonyme Schreiben wird eine Untersuchung aus München angestoßen, die jedoch im Verlauf der Ereignisse ohne Ergebnis endet. Parallel eskaliert die Lage im Ort weiter, unter anderem durch gewaltsame Übergriffe und weitere Konflikte im Umfeld der „Akademie“.

Im Januar 1788 kommt es schließlich zu einer Gerichtsverhandlung, die in einem ungewöhnlich milden Urteil endet und die Ereignisse rund um die Rosenheimer Akademie abschließt.

Karten und Termine

Spieltermine und weitere Informationen sind unter www.theater-ro.de abrufbar.
Karten gibt es im TicketZentrum Rosenheim sowie online unter www.yesticket.org.
(Quelle: Pressemitteilung Theater Rosenheim / Beitragsbild: Theater Rosenheim)

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