Ismaning / Landkreis München – Eine 63-jährige Frau ist am S-Bahnhof Ismaning (Landkreis München) durch eine von oben geworfene Wasserbombe verletzt worden. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bittet um Zeugenhinweise.
Der Vorfall ereignete sich bereits am Donnerstag (28.5.2026) gegen 19.20 Uhr. Die Frau aus Wuppertal verließ gerade eine S-Bahn am unterirdischen Haltepunkt, als sie unvermittelt von der Wasserbombe getroffen wurde. Diese war durch einen Sichtschacht von der Oberfläche auf den Bahnsteig geworfen worden.
Durch den Aufprall stürzte die 63-Jährige zu Boden und zog sich dabei nicht unerhebliche Verletzungen zu. Zudem wurden nach ihren Angaben eine Sonnenbrille beschädigt und das Display ihres Mobiltelefons zerkratzt. Eine bislang unbekannte junge Frau half der Verletzten direkt nach dem Vorfall beim Aufstehen und leistete Erste Hilfe.
Bei der Auswertung von Videoaufnahmen stellte die Bundespolizei zudem fest, dass bereits gegen 18.52 Uhr an derselben Stelle eine weitere Wasserbombe durch den Schacht geworfen worden war. Diese verfehlte einen bislang unbekannten Mann nur knapp.
Die Bundespolizei bittet nun insbesondere diesen Mann, die helfende junge Frau sowie weitere Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder möglichen Tätern geben können, sich zu melden.
Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung laufen.
(Quelle: Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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