München / Bayern – Start der Getreideernte in Bayern: Ab jetzt sind verstärkt Mähdrescher und Traktoren im Einsatz – der Bayerische Bauernverband (BBV) mahnt zu besonderer Rücksicht im Straßenverkehr. Besonders in der Erntezeit kommt es durch große landwirtschaftliche Maschinen immer wieder zu kurzen Behinderungen auf Straßen und Wegen.
Mit Beginn der Getreideernte sind in Bayern wieder verstärkt Mähdrescher, Traktoren und Anhänger im Einsatz. Der Bayerische Bauernverband (BBV) bittet Verkehrsteilnehmer nach eigenen Angaben um besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr.
BBV-Generalsekretär Carl von Butler weist darauf hin, dass landwirtschaftliche Maschinen aufgrund ihrer Größe und Geschwindigkeit oft nur eingeschränkt ausweichen können. Wer hinter einem Mähdrescher zum Stehen komme, sehe ein Hindernis – tatsächlich gehe es aber um die Sicherung der Ernährung, so von Butler.
Der Verband appelliert an Autofahrer, ausreichend Abstand zu halten, die Geschwindigkeit anzupassen und bei Staubentwicklung oder engen Straßen besonders vorsichtig zu fahren. Überholvorgänge sollten nur erfolgen, wenn ausreichend Sicht und Platz vorhanden seien. Zudem wird um Verständnis für zeitweise Verkehrsbehinderungen während der Erntearbeiten gebeten.
Apell auch an die Landwirtschaft
Auch an die Landwirtschaft richtet der BBV Hinweise. So sollten Ladungen vorschriftsgemäß gesichert und erforderliche Ausnahmegenehmigungen mitgeführt werden. Verschmutzungen auf Straßen seien zeitnah zu beseitigen. Zudem warnt der Verband vor erhöhter Brandgefahr auf Feldern durch Funken oder heiße Fahrzeugteile.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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