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AfD-Parteitag in Erfurt von Protesten begleitet – Rosenheimer Delegierte berichten aus erster Hand

Hintergrundfoto: Busfahrt zum Messegelände in Erfurt mit starker Polizeipräsenz. Eingeblockt: Die Rosenheimer Delegierten, links im Bild Andreas Winhart. Außerdem Andreas Kohlberger und Martina Kranich. Fotos: Copyright Andreas Winhart

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

5. Juli 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / Erfurt – Der AfD-Parteitag in Erfurt geht am heutigen Sonntag (5.7.2026) zu Ende. Bereits im Vorfeld hatte es über Wochen angekündigte Protestaktionen gegeben, die sich am gestrigen Samstag in großen Demonstrationen entluden. Im Gespräch mit Innpuls.me schildert der Rosenheimer Landtagsabgeordnete Andreas Winhart (AfD) seine Eindrücke vom Parteitag und den Ereignissen vor Ort.

Nach Angaben der Polizei waren mehrere tausend Einsatzkräfte aus verschiedenen Bundesländern im Einsatz, um den Parteitag und das Protestgeschehen im Stadtgebiet zu begleiten. Bereits im Vorfeld war mit umfangreichen Protestaktionen und Blockaden gerechnet worden, die sich am Samstag in Teilen der Stadt auch tatsächlich entfalteten.

Auch die Anreise der Delegierten verlief unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Nach Angaben von Winhart wurden sie bereits in den frühen Morgenstunden mit Bussen unter Polizeibegleitung zum Messegelände gebracht, um eine sichere Ankunft trotz der angespannten Lage zu gewährleisten.

Einschätzungen eines Rosenheimer Delegierten vor Ort

Im Gespräch mit Innpuls.me beschreibt Winhart die Gesamtsituation als „zwiegespalten“. Einerseits habe die Organisation aus seiner Sicht gut funktioniert. „Das Planungsteam hat da mit der Polizei super kooperiert und die Polizei hat uns einwandfrei geschützt. Das war wirklich vorbildlich“, sagte er. Auch im Vergleich zu früheren Bundesparteitagen habe man diese Form der Zusammenarbeit in dieser Intensität bislang nicht erlebt.

Gleichzeitig verweist er auf die starke Präsenz der Sicherheitskräfte rund um den Parteitag. „Wir haben natürlich das Problem, dass so eine Veranstaltung insgesamt so geschützt werden muss. Das ist schon bedenklich und es ist auch vielen hier unangenehm, dass es überhaupt so viel Polizei zum eigenen Schutz braucht“, so Winhart.

Von den Protesten selbst habe er während des Aufenthalts im Umfeld des Parteitags kaum etwas wahrgenommen. „Wir haben von den Protesten ehrlich gesagt überhaupt nichts hier mitbekommen“, sagte er. Auch im Bereich der Unterkunft und der Messehalle habe es aus seiner Sicht keine direkten Begegnungen mit Demonstrierenden gegeben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage: Andreas Winhart)

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