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MVV wird ab 2027 um Ostallgäu und Kaufbeuren erweitert

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Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

12. Juli 2026

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München / Bayern – Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) wächst weiter. Die Gesellschafterversammlung des Verbunds hat am Donnerstag (9.7.2026) beschlossen, den Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren zum 1. Januar 2027 in den MVV-Verbundraum aufzunehmen. Damit erweitert sich das Verbundgebiet um 46 Kommunen und rund 190.000 Einwohner.

Der Beitritt ist Teil der vierten Phase der MVV-Verbundraumerweiterung. Nach Angaben des MVV wächst die Fläche des Verbundraums damit auf rund 14.950 Quadratkilometer. Der Kreistag des Landkreises Ostallgäu und der Stadtrat von Kaufbeuren hatten sich bereits Ende 2025 für den Beitritt entschieden.

Einheitliche Tarife und Fahrkarten geplant

Mit der Erweiterung sollen ab dem 1. Januar 2027 auch im Landkreis Ostallgäu und in Kaufbeuren die MVV-Tarife gelten. Fahrgäste sollen dann für Fahrten mit verschiedenen Verkehrsmitteln innerhalb des Verbundraums einheitliche Fahrkarten nutzen können.
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter bezeichnete die Erweiterung als „Meilenstein“ für die Region und das gesamte Verbundgebiet. Nach seinen Angaben unterstützt der Freistaat die Verbundkommunen bei vorbereitenden Grundlagenstudien sowie bei möglichen Investitionen und Einnahmeausfällen von Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Auch der Vorsitzende der MVV-Gesellschafterversammlung, Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause, begrüßte die Erweiterung. „Ich freue mich sehr über den Zuwachs in der MVV-Familie. Damit lassen sich Schloss Neuschwanstein und viele andere schöne Ziele im Landkreis Ostallgäu und in Kaufbeuren künftig von München aus mit einem MVV-Ticket erreichen“, so Krause.
(Quelle: Pressemitteilung Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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