Rosenheim – Die Industrie in Stadt und Landkreis Rosenheim erzielt weiterhin einen großen Teil ihres Umsatzes im Ausland. Nach Angaben der IHK für München und Oberbayern erwirtschafteten die erfassten Industriebetriebe im Jahr 2025 rund 2,7 Milliarden Euro mit Geschäften außerhalb Deutschlands.
Grundlage der Zahlen sind laut IHK die Meldungen von Industriebetrieben mit mehr als 20 Beschäftigten. Erfasst wurden 28 Betriebe in der Stadt Rosenheim und 183 Betriebe im Landkreis Rosenheim.
Der gesamte Umsatz der erfassten Industriebetriebe in der Region lag 2025 bei rund 6,4 Milliarden Euro. Der Anteil des Auslandsumsatzes betrug damit 50 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die sogenannte Exportquote laut IHK um fünf Prozentpunkte, während der absolute Auslandsumsatz um rund ein Prozent zurückging.
IHK sieht Auslandsgeschäft als wichtige Stütze
„Die Beliebtheit von Produkten ‚Made in Bavaria‘ bleibt weltweit ungebrochen. Während viele Unternehmen aufgrund der Wirtschaftskrise eine fehlende Inlandsnachfrage beklagen, erweist sich das Auslandsgeschäft als stabiler Anker für die Wirtschaft“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl.
Nach Angaben der IHK waren vor allem Fahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse wichtige Exportprodukte. Zu den wichtigsten Exportländern Bayerns zählten demnach im vergangenen Jahr die USA, Österreich, Frankreich, Italien und China.
Die IHK weist außerdem auf den Exportpreis Bayern 2026 hin. Der Preis wird in diesem Jahr zum 19. Mal vergeben und richtet sich an innovative, exportorientierte Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten. Bewerbungen sind laut IHK noch bis zum 31. Juli möglich.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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