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IG Bau gibt Tipps zum Schutz vor Sonne bei Arbeiten im Freien

Bloß reichlich Wasser trinken: Wer draußen in der Sommerhitze arbeitet, braucht jede Viertelstunde einen kräftigen Schluck Wasser. „Dabei ist das Durstlöschen Sache des Chefs: Er muss nämlich für eine ‚Getränke-Flatrate‘ sorgen“, sagt Dieter Pangerl von der IG BAU Oberbayern. Foto: Copyright IG Bau - Florian Göriccke

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

14. Juli 2026

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Rosenheim / Landkreis / Region – Wer im Sommer im Freien arbeitet, sollte besonders auf Schutz vor Sonne und Hitze achten. Darauf weist die IG BAU Oberbayern hin und empfiehlt die sogenannte „WSS-Regel“: Wasser, Sonnencreme und Schatten.

Die Gewerkschaft nennt als besonders gefährdete Berufsgruppen unter anderem Bauarbeiter, Straßenbauer, Dachdecker, Landschaftsgärtner und Erntehelfer. Dieter Pangerl, Vorsitzender der IG BAU Oberbayern, rät Beschäftigten, bei starker Sonne ausreichend Sonnenschutz zu verwenden. Die Gewerkschaft empfiehlt dabei unter anderem Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und regelmäßiges Nachcremen.

IG BAU fordert Arbeitgeber zum Schutz der Beschäftigten auf

Nach Angaben der IG BAU sind auch Arbeitgeber für geeignete Schutzmaßnahmen verantwortlich. Dazu zählen laut Gewerkschaft unter anderem schützende Kleidung, geeignete Kopfbedeckungen mit Nackenschutz sowie ausreichend Getränke während der Arbeitszeit.

„Auch das Durstlöschen bei Sommerhitze ist Sache des Chefs“, sagt Dieter Pangerl. Die IG BAU Oberbayern fordert Arbeitgeber deshalb auf, Beschäftigten, die bei hohen Temperaturen draußen arbeiten, ausreichend Getränke zur Verfügung zu stellen. Bei schwerer körperlicher Arbeit in großer Hitze empfiehlt die Gewerkschaft drei bis fünf Liter Flüssigkeit pro Tag.
Zusätzlich weist die IG BAU auf regelmäßige Pausen im Schatten und möglichst angepasste Arbeitszeiten hin. Die Gewerkschaft empfiehlt außerdem Menschen, die häufig im Freien arbeiten, einmal jährlich eine Hautkrebsvorsorge beim Hautarzt wahrzunehmen.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: IG Bau-Florian Göricke)

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