Rosenheim / München – Professor Dr. h. c. Heinrich Köster, Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim, ist mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Markus Söder überreichte ihm die Ehrung für seine Verdienste um Wissenschaft, Bildung und den Hochschulstandort Bayern.
Der Bayerische Verdienstorden wird seit 1957 für besondere Verdienste um den Freistaat Bayern verliehen. Die Zahl der lebenden Ordensträger ist auf 2.000 begrenzt.
Professor Köster steht seit 2009 an der Spitze der TH Rosenheim. In dieser Zeit entstanden unter anderem die Hochschulstandorte in Mühldorf am Inn, Burghausen und im Chiemgau. Zudem wurde der Ausbau der Hochschule mit Technologietransferzentren in Waldkraiburg und Freilassing vorangetrieben.
Engagement auch über Bayern hinaus
Neben seiner Tätigkeit als Hochschulpräsident engagiert sich Köster seit vielen Jahren im Bereich der Holzwirtschaft. Er war Mitbegründer des Vereins Forum Holzbau und setzte sich nach Angaben der TH Rosenheim für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ein. Außerdem wirkte er am Aufbau von Hochschulstandorten mit Schwerpunkt Holzwirtschaft in der Schweiz und Kanada mit. Auch der regionale Wirtschaftsverband Seeoner Kreis geht auf seine Initiative zurück.
Glückwünsche aus Hochschule und Kuratorium
„Heinrich Köster verbindet Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wie kaum ein anderer. Mit seinem strategischen Weitblick hat er die TH Rosenheim zu einer der erfolgreichsten und angesehensten Hochschulen Bayerns entwickelt“, sagt der Vorsitzende des Hochschulrats, Klaus Stöttner.
Daniel Artmann, Vorsitzender des Kuratoriums der Hochschule, erklärt: „Wir sind stolz auf Heinrich Köster. Sein außergewöhnliches Engagement und seine Tatkraft haben die Hochschule und die gesamte Region nachhaltig geprägt.“
Professor Köster selbst sagt zu der Auszeichnung: „Die Verleihung des Bayerischen Verdienstordens erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und ist für mich eine besondere Ehre. Ich nehme diese Auszeichnung nicht nur als Anerkennung meines persönlichen Wirkens entgegen, sondern auch als Wertschätzung für die damit verbundene Arbeit vieler engagierter Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt haben.“
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Bayerische Staatskanzlei)


0 Kommentare