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Rund 350 Teilnehmer beim Christopher Street Day in Traunstein

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

26. Juli 2026

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Traunstein – Rund 350 Menschen haben am gestrigen Samstag (25.7.2026) am mittlerweile siebten Christopher Street Day (CSD) in Traunstein teilgenommen. Unter dem Motto „Gemeinsam bunt statt einsam grau“ hatte der Verein Queer Traunstein gemeinsam mit dem Glitzerkollektiv zu einem Demonstrationszug durch die Innenstadt und einem anschließenden Programm eingeladen.

Bei Sommerwetter zogen rund 35ß Menschen beim Christopher Street Day in Traunstein durch die Innenstadt. Fotos: Copyright Hubert Hobmaier

Der Zug startete am Bahnhofsplatz und führte über die Rosenheimer Straße, die Maxstraße und den Stadtplatz bis zum Salinenpark. Anschließend ging es weiter zum Café Festung, wo ein Bühnenprogramm mit Musik, Redebeiträgen und einer Podiumsdiskussion stattfand.
Entlang der Strecke verfolgten zahlreiche Menschen den Demonstrationszug. Teilnehmer zeigten unter anderem Regenbogenfahnen, Transparente und Plakate mit Botschaften zu Themen wie Gleichberechtigung, Akzeptanz und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Redebeiträge und Diskussion zum queeren Aktionsplan

Nach der Begrüßung durch die Organisatoren sprach die Zweite Bürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner ein Grußwort der Stadt Traunstein. Sie betonte die Bedeutung von gegenseitigem Respekt und einem friedlichen Miteinander.
Das Bühnenprogramm wurde von der Dragqueen Morita Maschinella moderiert. Neben musikalischen Beiträgen gab es verschiedene Redebeiträge von Vertretern aus Politik, Organisationen und der queeren Community.

Ein Schwerpunkt war eine Podiumsdiskussion zum „Queeren Aktionsplan“ in Bayern. Dabei ging es unter anderem um die Situation queerer Menschen im ländlichen Raum sowie um Fragen gesellschaftlicher Teilhabe und des Umgangs mit Diskriminierung.

Zum Abschluss fand eine After-Show-Party im Café Festung statt.

Veranstalter und Polizei zogen anschließend eine positive Bilanz. Die Veranstaltung sei friedlich und ohne größere Zwischenfälle verlaufen.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Fotomontage Hubert Hobmaier / Fotos: Hubert Hobmaier)

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