Prein / Landkreis Rosenheim – Mit einer Spende von 2.000 Euro setzen die Marktgemeinde Prien am Chiemsee und die Polizeiinspektion Prien ein Zeichen der Solidarität. Der Erlös aus den Faschingsveranstaltungen am Unsinnigen Donnerstag kommt der Familie eines 18-Jährigen zugute, der Ende Mai bei einem schweren Stromunfall lebensgefährlich verletzt wurde.
Die Spendensumme setzt sich aus den Einnahmen der Getränkeverkäufe bei den Veranstaltungen „1001 Nacht“ im Priener Rathaus und dem „Priener Opernball“ im Chiemsee Saal zusammen.
Der junge Mann erlitt am 30. Mai bei einem schweren Stromunfall auf einem Güterwaggon in Prien am Chiemsee lebensgefährliche Verletzungen. Seitdem wird er in der BG Unfallklinik Murnau behandelt. Nach Angaben seiner Mutter erlitt ihr Sohn schwerste Verbrennungen, musste mehrere Operationen über sich ergehen lassen und befindet sich weiterhin im künstlichen Koma.
Zeichen des Zusammenhalts
Mit der Spende wollen die Marktgemeinde Prien am Chiemsee und die Polizeiinspektion Prien ihre Anteilnahme ausdrücken und die Familie in dieser schweren Zeit unterstützen.
„Die Spende ist ein Ausdruck des Zusammenhalts in unserer Gemeinde. Wir möchten der Familie damit in einer sehr schweren Zeit eine Unterstützung zukommen lassen und ihr zeigen, dass viele Menschen an ihrer Seite stehen“, betont Priens Erster Bürgermeister Andreas Friedrich.
Die beiden Faschingsveranstaltungen am Unsinnigen Donnerstag waren gut besucht und bildeten die Grundlage für den nun übergebenen Spendenerlös.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright BG Unfallklinik Murnau)


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