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Fantasy-Lesefetival findet im September erneut in Rosenheim statt

Hintergrund Baumstamm mit Gesicht, eingeblockt Stapel Bücher mit Leserbrille obendrauf. Fotomontage: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

31. August 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Fantasy, Science-Fiction, Romantasy und Young Adult stehen im Mittelpunkt des zweiten Fantasy-Lesefestivals in Rosenheim. Von Freitag bis Sonntag (18. bis 20. September) finden Lesungen, Gespräche und Autorenbegegnungen in der Stadtbibliothek und beim Stadtjugendring Rosenheim statt. Insgesamt sind 22 Autoren angekündigt.

Das Festival wurde 2024 erstmals veranstaltet und geht in diesem Jahr in die zweite Runde. Neben klassischen fantastischen Stoffen sollen auch gesellschaftliche und politische Themen eine Rolle spielen. Für Kinder und Jugendliche sind vier Lesungen in der Stadtbibliothek geplant.

Informationen zum Fantasy-Lesefestival

Termin: 18. bis 20. September 2026
Veranstaltungsorte: Stadtbibliothek Rosenheim und Stadtjugendring Rosenheim

Festivalpass für alle Lesungen:

  • Erwachsene: 69 Euro
  • Erwachsene mit Behinderung: 35 Euro
  • Kinder von 13 bis 17 Jahren: 30 Euro
  • Kinder von 5 bis 12 Jahren: 15 Euro

Einzeltickets:

  • Erwachsene: 12 Euro
  • Erwachsene mit Behinderung: 6 Euro
  • Kinder von 13 bis 17 Jahren: 6 Euro
  • Kinder von 5 bis 12 Jahren: 3 Euro

Das vollständige Programm ist auf der Internetseite des Lokschuppens Rosenheim zu finden.

Teilnehmende Autoren:

Bernhard Hennen · Brandon Q. Morris · Carsten Steenbergen · Christian von Aster · Florian Schäfer · Germaine Paulus · Isa Theobald · Jennifer Benkau · Katharina V. Haderer · Lisanne Surborg · Manuela Elser · Markus Heitz · Michael Pointner · Matthias Griehl · Mira Valentin · Robert Corvus · Sabrina Schuh · Sam Feuerbach · Sasha Reed · Silke Schellhammer · Stefanie Lasthaus · Theresa Hannig

Lesungen und Gespräche

Die Veranstaltungen für Erwachsene finden beim Stadtjugendring Rosenheim in der Blackbox und im Saal statt. Am Freitag (18. September) sind Theresa Hannig und Christian von Aster ab 19.30 Uhr zu Gast. Bei der Doppelveranstaltung geht es neben den vorgestellten Büchern auch um gesellschaftliche und politische Themen sowie um das Schreiben und den Literaturbetrieb.

Am Samstagabend (19. September) kommen die anwesenden Autoren ab 20 Uhr zu einem gemeinsamen Gespräch über das Schreiben und fantastische Welten zusammen. Durch den Abend führen Moderatorin Henrike Tönnes und Lokschuppen-Leiterin Dr. Jennifer Morscheiser. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Akustik-Duo Nebensonne.
Die Stadtbibliothek Rosenheim ist erneut Kooperationspartner des Festivals. Dort finden im Kinderhaus vier Lesungen und Autorenbegegnungen für Kinder und Jugendliche statt. „Fantasybücher nehmen einen wichtigen Platz in unserem Angebot ein, das Genre ist unglaublich beliebt“, sagt Susanne Delp, Leiterin der Stadtbibliothek Rosenheim. „Das Kinderhaus ist dafür der ideale Veranstaltungsort. Wir hoffen auf ein volles Haus bei allen Lesungen.“

Initiiert wurde das Festival von Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Lokschuppens Rosenheim. Nach ihren Angaben habe sich die Phantastik in den vergangenen Jahren stärker im deutschen Buchmarkt etabliert. Gerade in Süddeutschland sieht sie nach eigenen Worten noch Nachholbedarf. „Die Phantastik ist weiterhin eines der am stärksten wachsenden Genres im deutschen Belletristikmarkt. Auf den Buchmessen kommen zunehmend Aussteller aus dem Fantasybereich dazu, in Leipzig widmen sich inzwischen ganze Hallen dem Genre. Es ist eine positive Entwicklung zu sehen: weg von der Schmuddelecke, in der Fantasy früher oft stand, und immer mehr hin zu einem selbstverständlichen Teil der Literatur. Aber gerade in Süddeutschland ist die Phantastik noch nicht richtig zu Hause. Es ist Zeit, daran etwas zu ändern!“, so Morscheiser.
Das Festival wird nach Angaben der Veranstalter von zwei privaten Spendern unterstützt.
(Quelle: Pressemitteilung Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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