Rosenheim – Lange Schlange, die nächste Bestellung wartet und die Maß soll möglichst schnell bezahlt werden: Auf dem Rosenheimer Herbstfest geht es beim Bezahlen manchmal ziemlich zügig. Die Polizei warnt deshalb aktuell vor Falschgeld und erinnert daran, auch beim Wiesnbesuch einen kurzen Blick auf die Banknote zu werfen.
Im Rosenheimer Stadtgebiet sind laut Polizei erneut Fälle von Falschgeld bekannt geworden. Betroffen sind unterschiedliche Euro-Banknoten. Grundsätzlich kann Falschgeld bei jeder Stückelung auftauchen, so die Polizei.
Gerade auf dem Herbstfest kann eine gefälschte Banknote schnell unbemerkt den Besitzer wechseln. Die Maß ist bezahlt, das Wechselgeld herausgegeben und schon wartet der nächste Gast. Ein paar Sekunden Aufmerksamkeit können deshalb bares Geld wert sein.
Fühlen, sehen, kippen
Die Deutsche Bundesbank empfiehlt zur Überprüfung von Banknoten das Prinzip „Fühlen – Sehen – Kippen“. Dabei können unter anderem das fühlbare Relief, das Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden oder Hologramme kontrolliert werden. Wichtig ist, mehrere Sicherheitsmerkmale miteinander zu vergleichen und sich nicht nur auf ein einzelnes Merkmal zu verlassen.
Das gilt nicht nur für die Mitarbeiter an den Wiesn-Kassen. Auch Privatpersonen können betroffen sein, wenn sie beispielsweise Bargeld als Bezahlung oder Wechselgeld erhalten.
Falschgeld wird übrigens nicht ersetzt. Wer eine gefälschte Banknote weitergibt, um den eigenen finanziellen Schaden zu begrenzen, macht sich strafbar.
Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen zu den bislang bekannt gewordenen Fällen übernommen und bittet um Aufmerksamkeit. Wer Falschgeld vermutet, sollte die Polizei über den Notruf 110 verständigen. Die verdächtige Banknote sollte möglichst wenig angefasst und nicht an andere Personen weitergegeben werden.
Wer beobachtet, dass Personen möglicherweise Falschgeld in Umlauf bringen, wird ebenfalls gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Weitere Informationen zur Erkennung von Falschgeld stellt die Deutsche Bundesbank auf ihrer Internetseite zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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