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AfD-Abgeordnete informieren sich vor Ort über Brenner-Nordzulauf

Die AfD-Delegation mit den Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wiehle und Lars Heise sowie den AfD-Vertretern aus der Region am Samerberg. Foto: Copyright Abgeordnetenbüro Andreas Winhart

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

5. September 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Vor der anstehenden Entscheidung im Bundestag über den weiteren Verlauf des Brenner-Nordzulaufs haben sich zwei AfD-Bundestagsabgeordnete bei einem Ortstermin über die Planungen in der Region Rosenheim informiert. Eingeladen hatten der AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Winhart und weitere kommunale Vertreter der Partei.

Wolfgang Wiehle und Lars Heise, beide Mitglieder des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages, besichtigten gemeinsam mit AfD-Vertretern aus der Region verschiedene Bereiche entlang der geplanten Trasse. Zum Teilnehmerkreis gehörten neben Winhart die Kreisräte Günther Kapser, Josef Voggenauer, Christian Demmel und Elijah Schlossmacher sowie Andreas Kohlberger, Fraktionsvorsitzender der AfD im Rosenheimer Stadtrat.
Die Tour führte nach Angaben der AfD zunächst zu einer Engstelle im Inntal nahe dem Wildbarren und weiter nach Oberaudorf. Anschließend ging es über den Samerberg nach Stephanskirchen. Dort besichtigten die Politiker unter anderem Flächen, die nach Angaben der AfD für Materialhalden nahe der bestehenden Bahnstrecke nach Salzburg vorgesehen sind.

Weitere Stationen waren die Quellgebiete an den Innleiten, der Bahnhof Rosenheim und Pfaffenhofen im Gemeindegebiet von Schechen. Nach Angaben der AfD sollte dabei insbesondere die geplante erhöhte Trassenführung über den Inn veranschaulicht werden.

AfD fordert Änderungen an den Planungen

Andreas Winhart erklärte nach dem Ortstermin, die AfD habe den Bundestagsabgeordneten aus ihrer Sicht problematische Punkte der aktuellen Planung aufgezeigt. Dabei habe man auch auf Forderungen aus der Region verwiesen. „Wir haben den Kollegen die kritischen Punkte der derzeitigen Planung aufgezeigt, welche für die Region unbefriedigend ist und auch die regionalen Anregungen von Stadt und Landkreis Rosenheim kaum aufnimmt. Das, was jetzt geplant ist, ist sprichwörtlich weder Fisch noch Fleisch! Wir konnten den Kollegen nochmal verdeutlichen, dass die aktuellen Pläne entweder massiv nachgebessert werden müssen, nämlich mit den Forderungen der Region nach der Verknüpfungsstelle unter dem Wildbarren und der nördlichen Innunterquerung, oder ganzheitlich abgelehnt werden müssen.“, so das Fazit des Ortstermins von AfD-Landtagsabgeordnetem Andreas Winhart.
Die Forderungen nach einer Verknüpfungsstelle unter dem Wildbarren und einer nördlichen Innunterquerung sind damit Positionen der AfD beziehungsweise der an dem Ortstermin beteiligten AfD-Vertreter.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Andreas Winhart / Beitragsbild: Copyright Abgeordnetenbüro Andreas Winhart)

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