Rosenheim – âHeid is so a schöner Tag â lallallala!â Diese Songzeile könnte nach Angaben der Rosenheimer Polizei das passende Motto fĂŒr den elften Wiesntag am Dienstag (8. September) gewesen sein. Bei traumhaft schönem Wetter strömten zahlreiche Besucher auf das Rosenheimer Herbstfest, um FahrgeschĂ€fte, Speis und Trank zu genieĂen oder einfach nette Leute zu treffen.
Doch wĂ€hrend auf der Wiesn die Biermarkerl und Hendlmarken begehrt sind, gibt es von der Polizei ganz andere âMarkerlâ â und die haben ganz und gar keinen Einlösewert.
Parken mit Folgen
Denn die Parkmoral rund um das FestgelĂ€nde lĂ€sst nach Angaben der Polizei offenbar bei manchen Verkehrsteilnehmern zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Geparkt wurde unter anderem im Haltverbot, auf BehindertenstellplĂ€tzen oder in Feuerwehranfahrtszonen.
Die Rosenheimer Polizei hat deshalb bereits rund 300 Verwarnungen im Zusammenhang mit der Wiesn ausgesprochen. Hendl oder Bier gibt es dafĂŒr allerdings nicht â im Gegenteil: Wer ein entsprechendes âMarkerlâ bekommt, muss dafĂŒr zahlen.
âHabts no a Platzal?â
Auch in den Bierburgen geht es nicht immer nur gemĂŒtlich zu. âDerf i mi dazu sitzn â Habts no a Platza`l?â â Fragen wie diese dĂŒrften wĂ€hrend der Wiesn hĂ€ufiger zu hören sein. Wenn die Runde zusammenrĂŒckt und die Geselligkeit passt, ist dagegen auch nichts einzuwenden.
Bei einem 46-jĂ€hrigen Mann aus Dachau sah die Sache allerdings anders aus. Er setzte sich laut Polizei gleich an mehreren Tischen dazu â meist ohne vorher zu fragen, ob dort ĂŒberhaupt noch Platz fĂŒr ihn sei. Weil er trotz entsprechender Ansprache uneinsichtig blieb und schlieĂlich aufbrausend und aggressiv wurde, war die Geduld der Verantwortlichen irgendwann vorbei. Die Folge: Der 46-JĂ€hrige erhielt ein Wiesnverbot.
Damit dĂŒrfte fĂŒr ihn zumindest die Frage âHabts no a Platzal?â auf dem Rosenheimer Herbstfest fĂŒr den Rest der Wiesn geklĂ€rt sein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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