Schonstett / Landkreis Rosenheim -Bei einem Überholmanöver auf der Kreisstraße RO35 bei Schonstett (Landkreis Rosenheim) sind am Samstagvormittag (19. September) zwei Autos frontal zusammengestoßen. Eine 21-jährige BMW-Fahrerin wurde dabei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Der 69-jährige Fahrer des anderen Autos erlitt leichte Verletzungen. Die Polizeiinspektion Wasserburg berichtet von einem geschätzten Gesamtschaden von knapp 80.000 Euro.
Überholmanöver endet mit Frontalzusammenstoß
Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am Samstag, 19. September, gegen 9.25 Uhr auf der RO35 im Gemeindebereich Schonstett. Ein 69-Jähriger war mit seinem VW ID.Buzz von Schonstett in Richtung Amerang unterwegs. Kurz nach dem Weiler Murn setzte er zum Überholen eines Traktors mit Anhänger an.
Dabei übersah er laut Polizei offenbar einen entgegenkommenden BMW 116D. Am Steuer saß eine 21-jährige Frau. Beide Autofahrer versuchten noch, in den Grünstreifen auf der Seite der BMW-Fahrerin auszuweichen. Den Frontalzusammenstoß konnten sie dadurch jedoch nicht mehr verhindern.
Die Folgen waren erheblich: Der 69-jährige VW-Fahrer wurde leicht verletzt. Die 21-jährige BMW-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und war in ihrem Auto eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten sie aus dem Fahrzeug befreien. Beide Unfallbeteiligten wurden anschließend vom Rettungsdienst zur Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.
Zwei Autos schwer beschädigt
An beiden Fahrzeugen entstand nach Angaben der Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Autos wurden im Frontbereich stark deformiert und mussten mit einem Kran abtransportiert werden. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei insgesamt auf knapp 80.000 Euro.
Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Absicherung der Unfallstelle waren rund 68 Einsatzkräfte der Feuerwehren Schonstett, Amerang, Evenhausen und Halfing vor Ort. Sie unterstützten unter anderem bei der Befreiung der Verletzten und der Verkehrsregelung während der Unfallaufnahme. Außerdem waren ein Notarzt und zwei Rettungswagen im Einsatz.
Die Kreisstraße RO35 musste während der Unfallaufnahme zeitweise vollständig gesperrt werden. Bis die beiden Fahrzeuge abgeschleppt waren, war die Strecke nach Angaben der Polizei für knapp zwei Stunden nur eingeschränkt befahrbar.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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